Interview mit Josh Bazell

Josh Bazell

Josh Bazell

Der bebrillte Mann, der sich mit einem gewinnenden und gleichzeitig ein wenig schüchternem Lächeln nähert, ist gut aussehend, höflich, charmant und witzig. Auch wirkt der jungenhafte Typ ausgesprochen vertrauenerweckend.

Keine Frage – Josh Bazell „in echt“ hält, was er als Autor verspricht: Er ist der Arzt, den man in der Notaufnahme gern an der eigenen Liege stehen hätte und gleichzeitig ein Typ, dem man jeden gedanklichen Abgrund bedenkenlos zutraut – und verzeiht …

Welche Frage(n) mussten Sie seit dem Erscheinen von „Schneller als der Tod“ am häufigsten beantworten? Wir wollen unsere Interviewpartner ja nicht langweilen … ;-)

(lächelt) Viele wollen wissen, wie sich meine beiden Berufe vereinbaren lassen.
Andere interessieren sich dafür, ob bestimmte medizinische Praktiken, die ich in meinem Roman schildere, überhaupt möglich sind.

Und was antworten Sie darauf?

Auf die erste Frage: „Das ist alles andere als leicht“.
Auf die zweite: „Ja!“ (lacht)

Nun müssen wir natürlich trotzdem ein bisschen in die gleiche Richtung fragen, schließlich ist ja Ihre Biografie sehr ungewöhnlich …

Nur zu!

Sie haben also zunächst Literaturwissenschaften bis zum Abschluss studiert, dann ein Medizinstudium begonnen, nebenbei zur Finanzierung desselben als Drehbuchautor gearbeitet, dann in der Notaufnahme gearbeitet und sind im Moment praktizierender Psychiater, der über einen Arzt schreibt, der mal Killer war … Ist das so richtig?

Ja und nein.
Das mit den Literaturwissenschaften stimmt. Danach bewarb ich mich für ein Medizinstudium, wurde genommen … und machte erst mal sechs Jahre Pause, um als Drehbuchautor zu arbeiten.

Wie das?

Der ältere Bruder einer meiner Freunde war Fernsehredakteur und schlug mir vor, auf diese Weise ein bisschen Geld zu verdienen. Tja und dann blieb ich erst mal dran …

Könnte es dann sein, dass wir hier in Deutschland schon mal einen Film oder eine Serie gesehen haben, die von Ihnen stammt?

Nun, ich habe in dieser Zeit zwar richtig viele Drehbücher geschrieben, aber leider blieben mir die spektakulären Erfolge versagt. Meistens schaffte ich es nicht mal in den Abspann – und zuweilen bekam ich nicht mal mein Geld…
Rückblickend wäre es also wahrscheinlich besser gewesen, für das Studium einen Kredit aufzunehmen …

Also eher negative Erinnerungen an diese Zeit?

So kann man das sicher nicht sagen.
Ganz im Gegenteil: Es war teilweise echt lustig und vor allem hatte ich genügend Freiraum, um mich ehrenamtlich im Bereich der Medizin zu engagieren.
Außerdem: Selbst wenn ich schreiend weglaufen könnte, sobald ich einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin sagen höre, er oder sie sei früher Drehbuchautor gewesen, kann ich doch nicht leugnen, dass ich persönlich einiges an schriftstellerischem Handwerkszeug dabei gelernt habe.

Und die Sache mit dem Medizinstudium? Das ist doch jetzt beendet, oder? Denn wie es heißt, haben Sie „Schneller als der Tod“ ja während Ihrer Zeit als Assistenzarzt im Krankenhaus geschrieben – daher auch Ihre genaue Kenntnis der Arbeit in der Notaufnahme.

Mein Staatsexamen habe ich bereits abgelegt, darf mich also „MD“ (d.h. Medical Doctor – Doktor der Medizin) nennen, mit Berufserlaubnis, der Berechtigung, Rezepte auszustellen und allem anderen pipapo.
Damit bin ich persönlich jetzt weiter als meine Buchfigur, der ja noch als „Intern“, d.h. Assistenzarzt direkt nach der „Medical School“ tätig ist.
Für meinen Facharzt in Psychiatrie, für den man wohl zeitlich ähnlich lange braucht wie in Deutschland, fehlen mir noch zwei Jahre.
Bis jetzt habe ich sowohl in entsprechenden Fachabteilungen gearbeitet als mich auch während des Notdienstes mit psychiatrischen Fällen beschäftigt. Allerdings war ich während meiner Zeit in der Notaufnahme überwiegend in meiner Funktion als Allgemeinmediziner zugange.

Scheint also, dass Sie in jeder Hinsicht von ihren diversen Tätigkeiten profitiert haben.

Es war zeitweise ziemlich anstrengend, aber unterm Strich: Ja.
Alles in allem war das letzte Jahr wesentlich leichter als das davor.

Könnte man es so ausdrücken, dass Sie sich sowohl in der Wissenschaft als auch bei den „schönen Künsten“ die Rosinen rausgepickt haben?

Das trifft es ganz gut – vor allem im Moment, da ich mir eine Auszeit vom Medizinerberuf genommen habe, um mein Buch auf Lesetour vorzustellen und das zweite zu schreiben.

Und wann ist diese Auszeit – Sie verbringen sie in Spanien, nicht wahr? – vorüber?

(lacht) Egal wann, es wird auf jeden Fall zu früh sein!

Okay, aber Ihr Herz hängt – trotz der temporären Pause – an beiden Berufen, oder?

Klar.
Mein ungebrochenes Interesse an der Welt der Wissenschaft lässt sich schon daran erkennen, dass ich alles daran setze, jede Woche einen Blick in eine meiner Lieblingszeitschriften zu werfen, das „Science Magazine“ . Dabei handelt es sich um die wohl einzige Zeitschrift der Welt, in der auch die absonderlichsten und langweiligsten Themen – etwa aus dem Bereich der Geologie – veröffentlicht werden. Also etwas für die wirklich hartgesottene Naturwissenschaftlerfraktion.

Welchen Aspekt finden Sie als Arzt und Autor jeweils am reizvollsten?

Bei beiden Tätigkeiten lassen sich ganz viele Informationen sammeln und sowohl der Arzt wie auch der Autor erfahren eine Menge von der Welt – wofür sie außerdem beide eine hervorragende Ausrede haben (lacht).
Nein, im Ernst:
Wer als Mediziner arbeitet, bekommt eine Menge für sich selbst zurück. Man muss nicht großartig darüber nachdenken, um einem Menschen helfen zu können – was manchmal eine große Erleichterung darstellt.
Falls das für Sie jetzt merkwürdig klingt: Nach einiger Zeit tun Sie manches fast automatisch, von dem Sie wissen, dass es in dieser Situation das Richtige ist.
Beim Schreiben hingegen müssen Sie bewusst darüber nachdenken, wie es jetzt weitergehen soll. Sie müssen sich selbst motivieren
In der Medizin hingegen gibt es feste Regeln: Man sagt Ihnen, wo Sie eingesetzt werden, und auch die Ausbildung selbst ist stark reglementiert.
Also mehr oder weniger das Gegenteil vom Schreiben.

Als Ihnen klar wurde, dass sich die Tätigkeit als Mediziner und die als Schriftsteller nicht ausschließen, beschlossen Sie da direkt, eine Kombination aus „E.R.“ und „Der Pate“ zu schreiben?

Was mich an dieser Geschichte vor allem fasziniert hat, war der Gedanke daran, in wieweit sich die Persönlichkeit eines Menschen verändert, sobald er sich für den Beruf des Mediziners entscheidet.
Ich selbst war zu diesem Zeitpunkt schon relativ angejahrt …

Wie alt?

Als ich mit dem Studium begann, war ich 31.
Vielleicht war auch deshalb meine Befürchtung, dass dieser Beruf mich von Grund auf ändern würde, viel größer als bei anderen – andererseits aber durch die Lebenserfahrung, die ich bis zu diesem Punkt sammeln konnte, die Wahrscheinlichkeit, dass das tatsächlich geschehen würde, viel geringer.
Im Endeffekt stellte ich fest, dass eine Veränderung der Persönlichkeit nicht in erster Linie mit den äußeren Umständen, sondern mit der inneren Haltung eines Menschen zusammenhängt.

Das spürt der Leser ja auch in Ihrem Roman. Denn obwohl Peter eine ganze Reihe wirklich fürchterlicher Dinge tut, muss man ihn ja irgendwie gern haben.

Genau das fand ich besonders faszinierend! Meinen Helden nämlich in jede nur denkbare Situation zu bringen, ohne ihm sein wirkliches Wesen zu nehmen und ihn (lacht) zu jemandem zu machen, den man gern um sich hat.

Um nicht zu sagen: In dessen Gesellschaft man sich nicht nur wohl, sondern auch sicher fühlt! TROTZDEM der Leser um Peters Vergangenheit weiß.

Der Mann ist ein Mörder – und das ist unentschuldbar.
Was ihn aber dennoch sympathisch macht, ist die Tatsache, dass er sich schuldig fühlt für das, was er getan hat.
Darum kann ihn auch der Leser mögen.

Wer kein Blut sehen kann, der sollte vielleicht nicht vor dem Schlafengehen zu „Schneller als der Tod“ greifen … ;-)) Welchen Testleser haben Sie um Rat gefragt, um herauszufinden, wie weit sie mit ihren doch häufig sehr deutlichen Schilderungen gehen können?

Ich habe eine wirklich großartige Lektorin. Ihrem Geschmack kann ich zu 100 Prozent vertrauen. Sie war diejenige, die mir sagte: „Bis hierhin und nicht weiter“ und mich die entsprechenden Stellen im Notfall ein wenig entschärfen ließ.

Im typischen Thriller finden sich Fußnoten ja eher weniger – vor allem solche, die sich explizit damit beschäftigen, dem medizinischen Laien die Fakten nahe zu bringen. Hatten Sie das von Anfang an vor – oder einfach zu viel CSI geschaut?

Zuerst möchte ich anführen, dass es auch in der Vergangenheit durchaus Thriller mit Fußnoten gegeben hat. Dabei handelte es sich aber um eine relativ kurze Phase in den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts. In diesen Fußnoten, relativ am Ende des Krimis, wenn die Lösung praktisch schon feststand, wurde auf die Seitenzahlen mit den entsprechenden Hinweisen verwiesen.
Hauptsächlich hat das wohl C. P. Snow so gemacht. Aber ich meine, auch Kingsley Amis hätte in seinem Krimi auf dieses Stilmittel zurückgegriffen.
Aber egal ;-)
Das mit den Fußnoten war von Anfang an so geplant. Dabei sollten sie vor allem unterhaltsam sein. Die informative Seite der Fußnoten stand dabei gar nicht im Vordergrund.
Witzigerweise hatte ich fast damit gerechnet, sie wieder rauswerfen zu müssen, weil die Leser vielleicht etwas dagegen haben könnten. Aber meiner Lektorin gefielen sie – also blieben sie drin.

Sie sind ja gleichzeitig Arzt und Autor – seit dem Erfolg von „Schneller als der Tod“ darüber hinaus ein außerordentlich erfolgreicher.
In wieweit beeinflusst der eine Beruf den anderen? Soll heißen: Haben Sie Patienten, die Sie explizit deswegen aufsuchen, weil Sie berühmt sind?
Oder gibt es andere, die ganz im Gegenteil Ihre Dienste nicht mehr in Anspruch nehmen, weil sie Angst haben, dass Sie deren Geschichten und Probleme in einem Ihrer nächsten Bücher verwerten könnten?

Nachdem mein Kontakt mit Patienten sich ja vor allem in Notfallsituationen abspielt, muss ich leider sagen (lacht), dass ich während der Ausübung meiner Tätigkeit noch NIEMALS erkannt wurde.
Aber wenn dem so wäre … – kann ich mir, ehrlich gesagt, keine Situation vorstellen, in der irgendjemand medizinische Hilfe ablehnen würde, nur weil der behandelnde Arzt gleichzeitig Krimiautor ist.
Andererseits hat natürlich die Medizin einen nicht unerheblichen Einfluss auf meine Arbeit als Schriftsteller. Auch als Arzt muss man jede Menge Berichte schreiben. Und in mancher Hinsicht erfährt man über seine Patienten mehr als über die eigenen Freunde und Verwandten.
Dabei muss man oft ein Bild aus ganz unterschiedlichen Puzzle-Teilen und Perspektiven zusammensetzen: Man lässt sich erzählen, was passiert ist, wie sich der Patient aktuell fühlt und beschreibt, was die Behandlung in der Zukunft bewirken soll.
Das heißt: Wie bei jedem Autor fließt mein Alltagsleben zwar natürlich in meine Romane ein, aber nicht in Form von Einzelschicksalen, sondern eher in seiner Gesamtheit.

Weg von den Patienten – hin zu den Kollegen: Welche Reaktionen kamen von diesen nach der Lektüre? Begeisterung oder Entsetzen?

Viele Ärzte sind eher konservativ angehaucht – denen gefiel das Buch naturgemäß überhaupt nicht. Allerdings waren es nicht so viele, wie ich gehofft hatte … (lacht)
Eine ganze Reihe von Kollegen fand es offensichtlich gut, dass mal irgendjemand aufschreibt, mit welchen Frustrationen sie so den ganzen Tag zu kämpfen haben.

Zurück zum Erfolg von „Schneller als der Tod“, dessen Filmrechte ja bereits verkauft wurden.
Sind Sie zufrieden damit, dass Leonardo di Caprio die Rolle des Pietro in der Verfilmung übernehmen soll?

(begeistert) Aber klar! Und wie!

Und was denken Sie: Wie lange wird Ihnen und uns Pietro/Peter erhalten bleiben? Ist damit zu rechnen, dass er die Hauptfigur all Ihrer weiteren Bücher sein wird?

Mit Sicherheit kann ich sagen, dass er auch der Protagonist des Folgebands sein wird – mit dem bin ich nämlich fast fertig.
Dann habe ich ein drittes Buch bereits in groben Zügen skizziert – ebenfalls mit Peter/Pietro. Allerdings wird das noch eine Weile dauern und sicher nicht direkt nach dem zweiten Band erscheinen.
Was danach kommt … mhhh … im Grunde finde ich den Gedanken ausgesprochen reizvoll, diese Figur bis zum Gehtnichtmehr auszuquetschen (lacht) und wenn ich es recht überlege, werde ich wahrscheinlich noch über Pietro schreiben, wenn ich achtzig bin (lacht noch mehr).

Warum nicht? Könnte doch ja gut sein, dass die Leute dann immer noch seine Geschichten hören wollen …

Da wäre ich aber sehr überrascht … ;-)

Es kommt doch immer darauf an, was aus ihm wird …

Guter Punkt.
Was mich zu einer ganz wichtigen Feststellung bringt: Die Fortsetzung, die ich geschrieben habe, ist tatsächlich ein Folge-Band. Es gibt Nachwirkungen von dem, was er im ersten Buch erlebt hat. Er verändert sich. Weder ist er noch in der selben Situation noch im selben Alter. Sein Leben geht weiter.

Sprechen wir über Ihr Leben …
Sie sind Arzt, Sie wissen, wie der Krankenhausalltag aussieht, also gehen wir mal davon aus, dass Sie die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sagen, wenn Sie behaupten, dass jeder männliche Chirurg über 40 im OP Musik von U2 laufen lässt …

Ich bin nicht sicher, dass alles, was in meinem Buch steht, 100%ig wahr ist – DAS allerdings entspricht DEFINITIV den Tatsachen.

Was würden Sie denn hören wollen – in Anbetracht der Tatsache, dass Sie ja sicher noch keine 40 sind …

Ich bin genau 40. (sieht aber definitiv nicht so aus! A.d.R.) Also müsste ich wahrscheinlich auch anfangen, diese Musik zu hören … (lacht)
Nein, ernsthaft: Eigentlich mochte ich U2 als Teenager wirklich gern. Und ich habe nichts gegen die Band, wirklich nicht. Was mich mehr stört, ist der Mangel an Abwechslung. Und wie ich schon im Buch sage: Wenn im OP nicht U2 dudelt, dann hört man Coldplay – und im Vergleich dazu ist U2 natürlich um KLASSEN besser! ;-)

Um noch mal auf Ihren persönlichen Musikgeschmack zurückzukommen …

Es geht gar nicht so sehr um meinen Geschmack. Mir persönlich wäre einfach ein Mix am allerliebsten: Also vielleicht heute die Ramones und morgen Dvorak.

Gibt es zu diesem Thema Ihres Wissens eigentlich internationale Studien und Statistiken? So dass man erfahren kann, was Mediziner in anderen Ländern so hören …?

Soviel ich weiß, gibt es da nichts – aber es wäre wirklich mal eine Sache, deren Erforschung sich wirklich lohnen würde. Denn es ist ja erwiesen, dass fast jede physische Tätigkeit von der dabei gehörten Musik beeinflusst wird. Also sollte man davon ausgehen können, dass manche Stücke besser als andere sind, betrachtet man den Rhythmus oder die aufputschende Wirkung, die vielleicht durch manche Texte erreicht wird.

Letzte Frage. Als Betreiber eines Internetportals interessiert uns natürlich, wie Sie das Netz nutzen und ob es Empfehlungen für unsere Besucher gibt.

Leider muss ich sagen, dass ich ja eher der Buch-Mensch bin.
Mir ist das enorme Potential des Internets sehr wohl bewusst – aber eben auch die Grenzen.
Während der Recherchephase für ein Buch muss ich ja enorm viele Informationen verarbeiten und dabei ist mir wiederholt aufgefallen, wie unvollständig manche Artikel im Netz sind – teilweise fehlen Sachverhalte oder die Bezeichnung ist nicht korrekt.
Das Internet ist auf jeden Fall eine hochspannende Sache – andererseits muss man gut aufpassen, dass es nicht alle qualitativ hochwertigen Nachrichtenquellen überlagert oder langfristig komplett ersetzt.

Es ist sicherlich wichtig, dass sich die Menschen – angefangen bei den Kindern … Haben Sie eigentlich welche?

Nein …

… bewusst machen, dass nicht alles wahr ist, nur weil es im Internet steht. Vor allem, da jeder dort (fast) alles hineinschreiben kann.

Das ist der Punkt, den ich und viele andere mit mir sehr bedauern:
Das Netz ist in weiten Teilen zu einer ausgesprochen tendenziösen Meinungsmaschine geworden. Viele User konzentrieren sich ausschließlich auf ihre persönlichen Befindlichkeiten und lassen andere Menschen in epischer Breite daran teilnehmen, was sie denken und fühlen …

… was im Grunde niemand so recht wissen will …

Stimmt.
Aber jetzt will ich doch noch was Positives über das Internet sagen:
Ich lebe derzeit ja in Spanien und dank Internet kann ich trotzdem auf dem Laufenden bleiben, was zu Hause los ist. Ich höre mir jede Menge Podcasts an und lese drei Zeitungen am Tag.
Ohne Internet könnte ich gar nicht im Ausland leben – viel zu viel Heimweh!
Ganz abgesehen von den E-Mails, die selbst dann oftmals sinnvoll sind, wenn man am selben Ort lebt: Sie haben den Vorteil, dass man nicht reden muss!
Und noch ein Aspekt:
Die Mundpropaganda zu meinem Roman hat im Wesentlichen im Netz stattgefunden.
Nicht zu vergessen, dass ich selbst eine Kolumne im Internet habe – sie heißt und beantwortet medizinische Fragen.

Dann können wir Sie ja dort demnächst besuchen.
Danke für dieses Gespräch!

(Mit Josh Bazell traf sich Chefredakteurin Michaela Pelz während des Krimifestival München im März 2010).

(Foto: Tamar Hurwitz)

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