Lexikon der deutschen Krimi-Autoren

Ein Nachschlagewerk der ganz besonderen Art und kostenlose Weiterbildungslektüre für den literarischen Nachwuchs in einem – das ist das Lexikon der deutschen Krimi-Autoren (Internet-Edition).

Akribisch hat Kurator H.P. Karr in dem Werk, das „frei zur wissenschaftlichen, journalistischen und nicht-kommerziellen Nutzung“ ist, Leben und Wirken von mehr als 400 Kriminalschriftstellern erfasst – von A.B.S. (Pseudonym für: Astrid und Bernt Schumacher) bis Zweyer, Jan (Pseudonym für Rüdiger Richartz).

Dabei hat er sich beileibe nicht auf kurze biografische und bibliografische Eckdaten beschränkt, sondern das bei manchen Kollegen ausgesprochen umfangreiche Gesamtwerk dokumentiert und verlinkt. Dazu gehören neben den Romanen sämtliche Arbeiten für Film, Funk, Fernsehen und anderes – wie etwa Theaterstücke. Zusätzlich werden Auszeichnungen aufgelistet und relevante Presseartikel zitiert.

Diese Angaben (von den Autorinnen und Autoren selbst zugeliefert) werden zudem immer wieder aktualisiert.

Bei einer intensiven Lektüre treten durchaus erstaunliche Dinge zutage – so heißt es etwa über einen ausgesprochen renommierten und vielfach preisgekrönter Vertreter der Zunft: „Für seine Story „In einem Zimmer am Ende des Weltalls“ erhielt er den 2.Preis beim Wettbewerb um den PLAYBOY-Gratwandererpreis für Erotische Literatur.“

Um wen es sich dabei handelt, dürfen Sie selbst herausfinden … ;-)

Alles, was ein Krimi-Autor wissen muss…

Damit nicht genug.

Der zweite Teil – mit dem Titel „Autorenservice“, KRIMISCHREIBER – F A Q Version 6.00“ erhält zahlreiche Texte rund um das Verfassen von Krimis (allgemein … für Kinder … fürs Fernsehen … für den Hörfunk oder als Kurzform für Zeitschriften und Anthologien, das Finden eines Verlages, die Ausgestaltung von Verträgen, die Staffelung von Honoraren …).

Mitgewirkt haben dabei neben Reinhard Jahn (alias H.P. Karr), Ingrid Krane-Müschen, Georg Simader/COPYWRITE, Andreas Schmitz, Uli Tobinsky, Team Kopietz-Sommer, sowie eine zuverlässige Quelle (N.N.).

Und obwohl der Stand (22.3.2010) nicht ganz brandaktuell ist, sind die Informationen und Links für alle Nachwuchsautoren (und nicht nur diese) ausgesprochen nutzwertig.