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Ostergewinnspiel ![]() Immer noch rieselt mancherorts der Schnee ... kein Wunder, wenn sich da der eine oder die andere an Weihnachten erinnert fühlt. Dazu gehören jedoch natürlich auch Geschenke - oder?!
Doch weil der Weihnachtsmann sich noch in seinem wohlverdienten Urlaub befindet, haben wir die Osterhäsin bemüht - und was sie zusammengetragen hat, kann sich wahrlich sehen lassen!
Gut, dass da jemand bei der Zusammenstellung behilflich war:
Beantworten Sie einfach folgende Frage und senden Sie die Lösung bis zum 30. März 2010 an die nachfolgende E-Mail-Adresse. In welchem Bundesland spielen die Romane von Arno Strobel und Jörg Maurer? Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wie soll man über ein Buch sagen, in dessen Eingangsszene ein Handtaschenräuber den Schock seines Lebens erleidet, als er in den frühen Morgenstunden einen, wie es scheint, harmlosen jungen Mann auf dem Weg zu seiner Frühschicht im Krankenhaus berauben und vielleicht um ein paar Medikamente erleichtern möchte und stattdessen in allerbester Gangstermanier zusammengeschlagen wird? Das allerdings ist nicht die einzige skurrile Begegnung - weder an diesem Tag noch im Lauf einer ebenso rasanten wie blutrünstigen und unterhaltsamen Geschichte, so man denn diese Mischung aus "E.R." und "Sopranos" mag.
Pietro Brnwa, die Hauptfigur nämlich war im früheren Leben Mafiakiller. Leider gibt es da noch ein paar Leute, die mit dem Frauenschwarm noch eine Rechnung offen haben - so ist es eher ungünstig, dass Peter Brown gleich zu Dienstbeginn ausgerechnet am Bett eines ehemaligen Weggefährten steht, der zu allem Überfluss eine schwierige OP vor sich hat. Der alte Mafioso stellt den jungen Arzt vor eine einfache Wahl: Überlebt er, erfährt niemand von Pietros Tarnung. Wenn nicht, dann muss er sich warm anziehen ...
Die nächsten acht Stunden sind eine einzige Achterbahn, auf die der Autor - selbst Arzt mit Fachrichtung Psychiatrie - seine Leser mitnimmt und zwar ohne ihnen auch nur die geringste Chance zum Ausstieg zu geben! Brillantes Buch von einem Autor, der bereits Furore gemacht hat und noch machen wird - spätestens dann, wenn die bereits geplante Verfilmung mit Leonardo di Caprio als Pietro in die Kinos kommen wird.
Von ganz anderem Kaliber, aber nicht weniger atemberaubend ist dieser Psychothriller, der nicht nur bei den Leserinnen für Adrenalinschübe sorgen wird. Die Geschichte spielt in Deutschland, aber kein Amerikaner hätte sie besser und aufregender schreiben können. Es geht um eine Frau, die in einem unterirdischen Krankenzimmer aus tiefer und offensichtlich wochenlanger Bewusstlosigkeit erwacht - man hatte sie in einem Park überfallen. Zum Glück leidet sie nicht unter Amnesie - sie kennt ihren Namen, weiß, dass sie Sibylle Aurich ist, 34 Jahre alt, und mit Mann und Kind in Regensburg lebt. Auch größere Verletzungen scheint sie zum Glück nicht erlitten zu haben.
Doch dann beginnt der Alptraum, denn die Welt hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört!
Wie die junge Frau nach ihrer Identität sucht und sich bemüht, den geheimnisvollen Vorgängen auf den Grund zu gehen, das ist einfach nur grenzenlos spannend.
Mei, der Maurer ... Nach der Lektüre von "Föhnlage" schlossen die Fans Kommissar Jennerwein aus Garmisch-Partenkirchen deutschlandweit ins Herz und auch die Branchenkollegen vom Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, zollten dem Newcomer große Anerkennung, indem sie ihn für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 in der Kategorie DEBUT nominierten.
Und nun liegt der zweite Band der launigen Reihe vor, in der sich Sprachwitz und Spannung zur einer perfekten Symbiose zusammentun.
Auch diesmal spielt der Roman dort, wo andere Urlaub machen - im beschaulichen Voralpenland.
Bei dieser Lektüre schlagen nicht nur Mädchenherzen schneller - auch Mütter können die Finger nicht mehr von den Seiten lassen, wenn sie erst einmal (im wahrsten Sinne des Wortes ;-) "Blut geleckt" haben an der Geschichte von Zoey, die im Vampirinternat "House of Night" so langsam Fuß fasst und sich an die enormen Kräfte gewöhnt, die ihr die Göttin Nyx verliehen hat. Dabei war es ja für die 16jährige zunächst alles andere als einfach gewesen, mit der Tatsache klarzukommen, dass gerade sie von einem Untoten auserwählt und durch das "Mal" auf der Stirn für alle sichtbar als künftiger Vampyr gekennzeichnet worden war. Auch die Tatsache, sich von den alten Freunden trennen und neue finden zu müssen - der Klassiker in jeder Schulgeschichte - ist grade erst ausgestanden, als das Unfassbare passiert: Menschliche Teenager werden getötet und alle Spuren führen zum House of Night! Plötzlich schweben die Freunde aus ihrem alten Leben in höchster Gefahr und nur Zoey, die Cherokee-Nachfahrin, kann sie retten ... Geprägt von einer witzigen Sprache, ist die Handlung doch durch und durch spannend und vielschichtig, angereichert mit der einen oder anderen sehr gewagten erotischen Szene und ordentlich Grusel ... Die Verbindung zwischen der mystischen Welt und dem ganz normalen Teenager-Alltag ist hervorragend gelungen - alle Ängste und Nöte, von denen Kids in diesem Alter geplagt werden, sind höchst nachvollziehbar dargestellt (was sicher der Tatsache geschuldet ist, dass Autorin P.C. Cast 15 Jahre als Lehrerin in genau dieser Altersgruppe tätig war und ihre Co-Autorin, Kristin, diesem Alter noch nicht sehr lange entwachsen ist). Kein Wunder also, dass die Reihe in den USA bereits über 8 Millionen Fans hat und die Verfilmung bereits in Vorbereitung ist.
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