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F: Herr Schätzing, Sie sind erfolgreich in der Werbebranche, sind Mitgründer und
Mitinhaber einer Werbeagentur. Was trieb Sie dazu, Kriminalromane zu schreiben?
A: Jedenfalls nicht die Langeweile. Ich schreibe einfach gerne. Ich bin von Haus aus Werbetexter. Man kann da seine Fantasie spielen lassen und sich eine Menge Zeugs ausdenken, aber schlussendlich muss man sich erstens kurz fassen und zweitens die Botschaften anderer vermitteln. 1995 hatte ich nach gut zehn Jahren Werbung einfach Lust, mal eine ganz eigene Geschichte zu erzählen, in die mir keiner reinredet, und so entstand "Mordshunger" (noch vor "Tod und Teufel" übrigens, ich habe die Bücher anschließend in umgekehrter Reihenfolge publiziert).
Was das Thema Krimi angeht, das hat sich eher zufällig ergeben. Ich bin nicht unbedingt ein Krimifan, aber mir war irgendwann die Idee zu "Mordshunger" gekommen, dieses Doppelgänger-Thema, und ich dachte, es könnte reizvoll sein, ein Buch daraus zu machen. Hinzu kam, dass ich über einen Freund den Verleger Hejo Emons kennen gelernt hatte, der Regionalkrimis veröffentlichte, es passte also alles ganz gut zusammen.
Wir brachten "Tod und Teufel" auf den Markt, und ich erwartete nicht sonderlich viel. Zwar auch nicht gerade einen Misserfolg, aber auf keinen Fall diesen Senkrechtstart, den das Buch plötzlich hinlegte. Nicht zuletzt darum habe ich weitergeschrieben, weil Erfolg immer auch etwas von einer Droge hat, und die Wirkung hält immer noch vor.
F: "LAUTLOS" handelt von einem versuchten Terroranschlag während des G8 Gipfels in Köln, auch "Mordshunger" spielt in Köln, "Die dunkle Seite", sogar die Kurzkrimis in "Keine Angst". Auch bei "Tod und Teufel" ist Köln Ort der Handlung. Sie bleiben Ihrer Stadt also immer treu, warum aber die lange Reise in die Vergangenheit?
A: Naja, der Köln-Bezug ergab sich eher aus der Emons-Connection, der nun mal Köln-Krimis veröffentlicht. also siedelte ich die Geschichte zu Mordshunger in Köln an. Das fiel mir insofern nicht schwer, als ich tatsächlich mit Leib und Seele Kölner bin, aber unter anderen Umständen hätte "Mordshunger" wohl eher in London oder Manhattan oder Rom gespielt. So war's dann halt ein Köln-Krimi, denn irgendwo muss jede Geschichte spielen, also warum nicht hier.
Als ich Mordshunger beendet hatte, schlug mir Hejo Emons vor, gleich ein weiteres Buch zu schreiben. Er hatte eine Reihe gegründet, die Köln-Krimi Classic hieß und wie der Name schon sagt eine Reihe für historische Krimis sein sollte. Die Reihe ließ sich etwas schleppend an, sie krankte am ausbleiben guter Stoffe, vor allem solcher, die in ferner Vergangenheit spielen. Also schrieb ich ein Buch über das Mittelalter, dem Geist der Reihe gemäß wieder in Köln spielend. Jenseits allen Lokalpatriotismus ergab dieser Köln-Bezug allerdings auch Sinn, weil Köln eine der wichtigsten Städte des 13. Jahrhunderts war. Ich denke, das ist der Grund, warum auch Nicht-Kölner das Buch gerne lesen weil es eigentlich ein Buch über die Zeit im allgemeinen ist. Und was "Lautlos" angeht, so ist auch hier die Location vorgegeben, denn der G8-Gipfel fand ja nun mal in Köln statt und nicht woanders.
Für die kommenden Jahre wird allerdings Schluss sein mit dem Tatort Köln. Die nächsten Stoffe, die ich in Arbeit haben, brauchen den Bezug nicht mehr und spielen ganz woanders.
Übrigens muss ich anmerken, dass ich eigentlich keine Regionalkrimis mag. Jedenfalls die meisten nicht. Wenn eine Geschichte einzig funktioniert, weil die Leute die Kneipe um die Ecke wiedererkennen, ist sie keine gute Geschichte. Der Schauplatz muss der Geschichte folgen, und ein Großteil der Regionalliteratur hält es genau umgekehrt. Und fünf Köln-Bücher sind nun wirklich genug.
F: Wie schwierig war es für "Tod und Teufel" zu recherchieren? Ich stelle mir gerade vor, wie Sie im Schein einer Petroleumlampe in feuchten, tiefen Klosterarchiven dicke, staubige Bücher wälzen.
A: Im Zeitalter der Elektrizität ist mir Kerzenlicht gottlob erspart geblieben, aber es war schon ein Haufen Arbeit. Es gibt immens viel Literatur zum Mittelalter, auch zu sehr speziellen Themen, und ich habe bergeweise Bücher gelesen, bevor ich daranging, selber dieses eine zu schreiben.
Was den Kölner Alltag betraf, die vielen Kleinigkeiten bis hin zu der Frage, wer in Köln wo gewohnt hat, da habe ich mich regelmäßig im historischen Archiv der Stadt verkrochen. Ich will nicht mal sagen, es sei schwierig gewesen, eher mühsam im Sinne des Zusammentragens, bis ich überhaupt ein halbwegs vollständiges Bild vom 13. Jahrhundert hatte, das ich glaubhaft vermitteln konnte. Ich wollte ja, dass man in dem Buch wirklich leben kann und dass es einer kritischen Prüfung durch Historiker mühelos standhält.
Man sagt mir nach, ich sei ein Recherchefanatiker. Stimmt sicherlich. Aber der muss man meines Erachtens auch sein, wenn man solche Sachen schreiben will, andernfalls verarscht man seine Leser mit Halbwissen und dummem Zeug. Sich selber übrigens auch.
F: Sie sind der Autor von "Tod und Teufel", sie lesen die Hörkassette selbst, sogar
die Musik haben Sie selbst geschrieben. Wann wird Tod und Teufel mit Frank Schätzing in einer der Hauptrollen verfilmt? Vielleicht als Jacup oder gar Urquhart? Und wer wird die Richmodis spielen? Wer führt Regie?
A: Naja, für Urquhart bin ich zu lieb und für Jacop zu alt. Andererseits, warum nicht? Wir neigen hierzulande ja ein bisschen zur Verschubladung, entweder man ist Schriftsteller oder Maler oder Koch oder dies oder das: wenn einer Bücher schreibt, kann er nicht auch noch ein guter Schauspieler sein oder Musiker. Stimmt nicht! Werfen wir einen Blick auf das Star-Verständnis der Amerikaner, speziell auf die Zeit der amerikanischen Superstars Mitte des letzten Jahrhunderts, begegnen wir Allround-Kreativen, von denen man sogar erwartete, dass sie zugleich schauspielern, singen und tanzen konnten. So gesehen spricht nichts dagegen, dass ein Autor auch Musik komponiert oder vor die Kamera tritt.
Ich glaube, dass Kreativität unteilbar ist. Wenn man wirklich kreativ ist, ist man nicht nur Schriftsteller, Musiker oder Schauspieler, man ist potenziell alles, und es ist lediglich die Frage, auf welchen Gebieten man brilliert. Wenn ich schreibe, sehe ich Bilder und höre Musik, es entstehen Ideen, die übers Schreiben hinausgehen. Daraus was zu machen, scheint mir die logische Konsequenz. Vorausgesetzt natürlich, man beherrscht die Materie. Ich bin halt auch Musiker, also nutze ich diesen Umstand, um meine Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Im Herbst bringe ich ein weiteres Hörbuch auf den Markt mit dem Titel "Keine Angst", und der Musikanteil wird noch größer sein als bei "Tod und Teufel". Einige sehr gute Musiker aus Jazz und Rock machen mit, der Spaß ist garantiert, und wenn zum Spaß gehört, in einem Kinofilm durchs Bild zu huschen, sage ich wahrscheinlich auch nicht nein. Und ich stelle mich auch brav der Schimpfe hinterher, wenn's peinlich war.
Ich habe übrigens tatsächlich oft schon beim Schreiben die Filmbesetzung im Kopf. Weil der Kopf nichts kostet, ist es immer gleich die Idealbesetzung. Es wäre vielleicht eine hübsche Idee, die Richmodis von Angelina Jolie spielen zu lassen und Urquhart von Arnold Schwarzenegger. Im Ernst, "Tod und Teufel" ist ein Actionstoff und bei den entsprechenden Akteuren und Produzenten sicher besser aufgehoben als im Kopfkino. Augenblicklich beschäftigt sich Hollywood mit dem Stoff, und es sind ganz vielversprechende Kontakte zu Regisseuren und Schauspielern geknüpft worden. "Mordshunger" und "Die dunkle Seite" sind bereits in der Drehbucherstellung fürs Fernsehen, erste Interessensbekundungen an "Lautlos" kommen aus Amerika, klingt also alles in allem recht gut. Nur, bis und ob aus all dem was wird... schaun mer mal.
F: Wird es einen weiteren historischen Kriminalroman von Ihnen geben?
A: Ungern. Ich habe einen veröffentlicht, weil die Story gerade so gut passte, aber es liegt mir nicht, mich einem einzigen Genre zu verschreiben. Man ist dann plötzlich der mit den historischen Romanen. Hinzu kommt, dass ich mich grundsätzlich eher für Aktuelles und Kommendes interessiere statt für Vergangenes. Nostalgie ist nicht mein Ding.
Aber wie gesagt, die Idee, die Inspiration steht im Vordergrund. Ich habe einige Stoffe in Planung, einen konkret, und es findet sich nichts Historisches darunter. Ich weiß, dass viele Leser es gerne sähen, wenn ich die Fortsetzung zu "Tod und Teufel" oder etwas ähnliches schreiben würde, aber das wäre zum augenblicklichen Zeitpunkt reines Kalkül. Andererseits, eines Tages, wenn mich im Schlaf die alten Römer heimsuchen...
F: Wie sehr hilft das Internet bei der Recherche Ihrer Themen?
A: Mittlerweile sehr, aber es ersetzt nicht die vertiefende Lektüre guter Fachbücher und schon gar nicht das persönliche Gespräch mit Experten. Aus solchen Gesprächen beziehe ich die vielleicht interessantesten Informationen, sie gewähren oft einen Blick hinter die Kulissen, und sie haben den Vorzug der Authentizität, was man vom Internet nicht in allen Fällen sagen kann (vom Fachbuch übrigens auch nicht immer).
Ich schätze das Internet wegen des schnellen Zugriffs und als Zwischenschritt auf der Suche nach geeigneter Lektüre und profunden Gesprächspartnern. Letztere sind und bleiben mein Lieblingsquell für Recherche, und das aus einem ganz einfachen Grund: man kann mit ihnen zu Abend essen und sich mit ihnen beim guten Wein austauschen, und gutes Essen und Trinken liebe ich nun mal über alles.
F: In "LAUTLOS" kommen irischer und schottischer Whiskey und Whisky nicht zu kurz, in "Mordshunger" lassen Sie dem Leser zum Beispiel durch die Rezepte zu "Seewolf in Senfsauce" und "Barbarie-Entenbrust in Thymian-Honigsauce" das Wasser im Mund zusammenlaufen. Welche kulinarischen Leckerbissen haben wir denn im nächsten Roman zu erwarten?
A: Sie werden doch nicht erwarten, dass der Koch das Menü verrät.
F: Sehr schön Ihre Bonmots in "LAUTLOS" - wie etwa die Stewardessen namens Schiffer und Klum, oder der Hinweis auf die Erfinderin Hedy Lamarr. In "LAUTLOS" gibt es diese nette abendliche Szene im Maritim mit einer Schauspielerin, einer Kulturdezernentin, einem Herrn von der IHK und dem Bankenvorstand, die mit Dr. O`Connor, Kika Wagner und Kuhn zu Abend essen, die ich förmlich genossen habe. Stellt Dr. O`Connors Dialog eine Art Anklage gegen das in Deutschland herrschende Desinteresse an weltpolitischen Themen dar, sofern sie nur weit genug weg sind?
A: Ja natürlich, und auch gegen das vermeintliche, vorgespielte Interesse, das fast noch schlimmer ist. Was wir etwa über die Hintergründe der Tragödie auf dem Balkan wissen, geht gegen Null. Wobei weit weg relativ ist. O'Connor spricht irgendwann von dem anderswo vor der eigenen Haustür.
Das schlimmste an unserem Umgang mit der Welt ist eigentlich, dass wir von immer mehr immer weniger verstehen, wir erweitern unseren Unverstand, dennoch mischen wir uns oft zwangsläufig überall ein, und oft genug registrieren wir nicht einmal, dass wir eigentlich gar nicht mitreden können.
Wir glauben dem Fernsehen, und wenn das Fernsehen sagt, es ist so und so, dann ist es eben so und nicht anders, denn das Fernsehen ist ja die Wirklichkeit. Aber das ist nicht alleine ein deutsches Phänomen. Die meisten Amerikaner haben nicht mal ansatzweise eine Ahnung, wo das Kosovo überhaupt liegt, geschweige denn, warum man sich da die Köpfe einschlägt, aber die USA engagierten sich in einer Intervention, also redete man darüber, und unterm Strich redete man viel dummes Zeug so wie einige der Herrschaften in der Maritim-Szene.
F: Ihr Held in "LAUTLOS", Dr. Liam O ´Connor ist groß, gutaussehend, hat graue Haare und tiefblaue Augen, die laut Beschreibung eingebettet sind in fast anämisches Weiß. Er trinkt Whiskey bis kurz vor der Bewusstlosigkeit, mag anscheinend große, schlanke Frauen mit honigfarbenem Haar, spielt gerne Golf und hat eine natürliche Lässigkeit, die oft penetrant überheblich wirkt. Wieviel davon ist Fantasie, wieviel davon spiegelt Frank Schätzing wieder?
A: Lassen sie das um Himmels willen andere beantworten! Ich bin nicht mal eins achtzig groß. Allerdings mag ich single malt, und meine Frau hat honigfarbenes Haar. Ende des Vorhergehenden, wie Flann O'Brien sagte, wenn der Worte genug gewechselt und die Gläser leergeworden waren.
F: Welcher literarischen Richtung würden Sie sich selbst zuordnen? Oder möchten Sie sich da nicht festlegen, bzw. nicht festlegen lassen?
A: Thriller. Im weitesten Sinne.
F: Sie befassen sich neben der Arbeit in Ihrer Agentur und dem Schreiben von Büchern auch noch mit Kommunikationswissenschaften und Chaostheorie. Mit dem Begriff Kommunikationswissenschaften kann wohl jeder etwas anfangen, aber was bedeutet Chaostheorie?
A: Chaostherie ist eine mathematische Theorie, und sie beschreibt im Grunde Ordnungsstrukturen. Ordnung und Unordnung bedingen einander, aus dem Chaos erwächst die Kreativität (beispielsweise die evolutionäre), es entsteht Ordnung, aber diese Ordnung ist trügerisch, weil allzu starre Ordnung zu plötzlichen Zusammenbrüchen führen kann und alles wieder im Chaos versinkt.
Das schönste Beispiel für die Chaostheorie liefert das Universum selbst. Als es sich ausbreitete, gab es keine festen Strukturen, alles war eine höllisch heiße Ursuppe durcheinanderwirbelnder Teilchen, das perfekte Chaos. Mit der Abkühlung des frühen Universums entstanden Verklumpungen von Materie, die schließlich zur Bildung von Galaxien, Sonnen und Planeten führten. Aus dem Chaos wurde Ordnung. Andererseits kann eine Sonne, ein roter Riese, nach Jahrmillionen konstanter Entwicklung in einer Supernova auseinander fliegen, und so wird aus Ordnung plötzlich und oft unvorhergesehen wieder Chaos.
Wie gesagt, es handelt sich um eine mathematische Theorie, aber sie hat ein bisschen Wirbel unter Schöngeistern gemacht, weil sie sich ganz gut auf philosophisches Terrain erweitern lässt. Sie lehrt uns, dass die Welt nicht bis ins Kleinste hinein prognostizierbar ist und dass wir uns auf die von der Natur oder von uns geschaffene Ordnung nicht zu sehr verlassen sollten. Sie lehrt uns aber auch, dass Schöpfung nur aus Chaos hervorgehen kann. wenn ich ein neues Buch in Angriff nehme, wirbeln meine Gedanken zu Anfang ziellos durcheinander, bis sich einige davon finden und Strukturen ergeben.
Unternehmen in der Wirtschaft tun gut daran, ein gewisses Chaos, also eine Atmosphäre des Freidenkens, zuzulassen, damit die großen Ideen überhaupt entstehen können. Richtig verstanden müsste die Chaostheorie die Lieblingstheorie der Kreativen sein. Und überhaupt auch der Romantiker. Denn sie sagt auch, dass der kleine pickelige Junge mit der dicken Brille das Traummädchen bekommen kann, und nicht der großgewachsene Schönling.
F: Was macht Frank Schätzing in seiner Freizeit?
A: Bücher schreiben. Musik komponieren. Kochen für Frau und Freunde. Leute kennen lernen, rausgehen. reisen, wenn irgend möglich, bevorzugt nach England, Schottland oder Italien. Wenn dann noch Zeit bleibt, lesen. Schlafen? Stimmt, da war noch was...
F: Verraten Sie unseren Lesern ein paar von Ihnen bevorzugte Seiten im Web? Warum Sie dorthin surfen, was dabei wichtig für Sie ist?
A: Ich nutze das Web sehr gezielt und surfe so gut wie nie. Am liebsten gehe ich auf die Homepages der Kino-Companies und schaue mir die Making ofs und die Trailer an. Eine Seite allerdings, genauer gesagt ein komplettes Web, kann ich jedem empfehlen, der sehen möchte, was im Netz State of the Art ist. Bowienet, die Homepage von David Bowie, ist exzellent!
F: Haben Sie bei meinen Fragen eine Frage vermisst?
A: Nein. Ich hoffe, Sie haben keine Antwort vermisst.
F: Noch eine Botschaft an die Leser von http://www.Krimi-Forum.de?
A: Eine ganz einfache: Keine Angst vorm Schreiben! Ich höre oft von Leuten, die gerne eine Geschichte aufschreiben würden oder ein Buch, sich aber nicht trauen oder sich nicht für fähig halten. Kann sein, dass sie tatsächlich nicht fähig sind. Aber das weiß man immer erst hinterher. Wer etwas zu erzählen hat, soll erzählen! Vielleicht entpuppt man sich ja als literarisches Genie.
Wir danken für dieses Gespräch!
Das Interview führte unser Redakteur Robert Herbig
(Juni 2001)
(Foto: privat)
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