Jovial und freundlich ist er, der Mann, der die Tür des Hotelzimmers im dritten Stock des „Bayerischen Hof“ in München öffnet. Sein Outfit ist lässig, er spricht schnell und viel und gibt jedem einzelnen Interviewer das Gefühl, ein geschätzter, willkommener Gesprächspartner zu sein.
Auch später am Abend, bei der Lesung, scheint es Ian Rankin Spaß zu machen, mit seinen Lesern in Kontakt zu treten. Ein Typ eben, mit dem man garantiert gut um die Häuser ziehen könnte. Und ein Profi – in jeder Hinsicht.
Ian – derzeit sind Sie auf Lesereise in Deutschland. Kann eine der hiesigen Städte mit Ihrem geliebten Edinburgh mithalten?
Ich habe nun nicht jede deutsche Stadt besucht (lacht) … aber man sagte mir, dass Hamburg dem, was ich persönlich an Edinburgh so schätze, sehr nahe kommt. Dass es nämlich eine Stadt mit einer langen Geschichte und Tradition ist, die aber auch ihre dunklen Seiten hat.
Vielleicht hat auch München ein bisschen vom Flair Edinburghs … aber so ganz genau kann ich das jetzt noch nicht sagen.
Die Überleitung zur nächsten Frage fällt jetzt ein bisschen schwer – aber vielleicht doch nicht, wo Sie von der „dunklen Seite“ Ihrer Heimatstadt sprechen …
In Ihrem letzten auf deutsch erschienenen Roman „Die Kinder des Todes“ schreiben Sie über junge Menschen, deren Leben nicht nur bis zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich schief gelaufen sind, sondern die auch wahrscheinlich ihr weiteres Schicksal nicht mehr ändern können. Ein ziemlich deprimierender Gedanke …
Worauf gründet sich Ihre Kenntnis solcher Jugendlicher? Persönliche Erfahrung oder haben Sie das, was Sie schreiben, aus dem abgeleitet, was Sie sehen und in den Medien lesen und hören?
Beides.
Ich habe von Teenagern gelesen, die von der Schule abgehen und ihr Zimmer nicht mehr verlassen. Die Eltern bringen ihnen das Essen und die Kids tun nichts anderes als fernzusehen, Computerspiele zu machen oder im Internet zu surfen.
So etwas passiert zum Beispiel ganz oft in Japan – aber auch bei uns.
Und dann habe ich selbst einen zwölfjährigen Sohn, der sich weder für Sport, noch für Spiele und schon gar nicht für körperliche Aktivitäten irgendeiner Art interessiert. Das einzige, was er tun will, ist vor dem Fernseher oder vor dem Computer zu sitzen.
So etwas ist schrecklich! Die jungen Leute verlieren bei solchen Beschäftigungen komplett ihre Fähigkeiten zu kommunizieren, mit der Welt, die sie umgibt, in Kontakt zu bleiben.
Und was tun Sie in Ihrem ganz persönlichen Fall, um das zu ändern?
Nun, ich bemühe mich, Dinge zu finden, die ich gemeinsam mit meinem Sohn tun kann. Ein Konzert besuchen. Ins Kino gehen. Zusammen essen. Sachen mit der Familie unternehmen. Dann habe ich verzweifelt versucht, einen Sport zu finden, den er mag. So sind wir bei Badminton gelandet – das spielen wir jetzt regelmäßig.
Wissen Sie, als ich jung war, da war ich ja nicht so ganz anders. Ich saß zu Hause und habe meine Nase in meine Bücher gesteckt.
Und was würden Sie sagen, wenn einer Ihrer Söhne (die jetzt 12 und 10 Jahre alt sind) eines Tages ankäme und sagte, dass er zur Polizei gehen will?
Das fände ich gar nicht schlecht! Polizeibeamter ist doch ein klasse Beruf!
Nein, was mich viel mehr beunruhigt, ist die Tatsache, dass mein Zwölfjähriger derzeit fest entschlossen ist, Schriftsteller zu werden! (lacht)
Angefangen hat er hat mit Cartoons und Comics. Außerdem schreibt er Kurzgeschichten und Romane (leider beendet er die nie).
Er steckt voller brillanter Ideen.
Und was macht er mit den Texten, wenn sie fertig sind? Zeigt er sie dem Papa?
Klar zeigt er sie mir.
Aber nicht nur das – er schickt sie auch an Verlage. Er hat schon zwei Absagen bekommen (grinst) … Aber haben wir Autoren das nicht alle?
Und über welche Themen schreibt Ihr Filius?
Fantasy, außerdem Comedy – so im Stil von Monty Python - und natürlich die klassischen Privatdetektiv-Stories. Er kopiert häufig Autoren, deren Stil ihm gefällt – macht also das, was auch als „Fan Fiction“ bezeichnet wird.
Weg von Ihrer „echten Familie“ – hin zu „Ihrem“ Serienhelden, John Rebus.
Der Mann war ja in den ersten Romanen ein eher verbitterter, unfreundlicher Zeitgenosse – nicht wirklich die Person, die man selbst gern als Chef hätte, schon gar nicht, wenn man im Polizeidienst arbeitet.
So langsam scheint er aber „weicher“ zu werden, freundlicher, fast sogar leutselig – zumindest manchmal. Bedeutet das, dass sich der Charakter Ihres Helden tatsächlich gewandelt hat oder spielt er seiner Umwelt da nur etwas vor?
Nein, ich denke, Rebus hat sich schon verändert.
Es ist das Gefühl der eigenen Sterblichkeit, das diesen Sinneswandel herbeigeführt hat. Sehen Sie, er ist jetzt 56 Jahre alt – mit 60 wird er in Pension gehen müssen (da sind die Gesetze in Großbritannien eisern). Er weiß, dass er also nicht mehr unendlich viel Zeit hat.
Die Freundschaft mit Siobhan ist sicherlich auch ein ganz wichtiger Faktor – er ist ja zu einer Art Vaterfigur für seine junge Kollegin geworden. Auch das hat ihn insgesamt sensibler, empfindsamer gemacht.
Vielleicht habe ich als Autor ihn auch ein wenig „netter“ werden lassen, weil ich mich schuldig gefühlt habe.
Schuldig?
Ja. Rebus musste immer alle meine Frustrationen „ausbaden“.
Wissen Sie, Schreiben ist für mich all die Jahre auch immer eine Form der Therapie gewesen. Und wenn es mir schlecht ging, dann habe ich das an meinen Figuren ausgelassen.
Und jetzt geht es Ihnen besser?
Ja, das kann man so sagen. Sicherlich unter anderem, weil ich viel erfolgreicher bin als am Anfang meiner Schriftstellerkarriere.
Aber es gibt auch noch einen anderen Grund.
Ich habe ja zwei Söhne, der jüngere ist jetzt 10 Jahre alt. Er ist mehrfach behindert, sitzt im Rollstuhl, kann nicht sprechen.
Als er auf die Welt kam, waren wir jeden Tag im Krankenhaus – und immer, wenn ich danach nach Hause kam, ging ich in mein Arbeitszimmer, setzte mich an meinen Schreibtisch und schrieb mir meinen ganzen Frust von der Seele.
Zu dieser Zeit ist „Black & Blue“ entstanden – mein wohl komplexestes und auch wütendstes Buch.
Dürfen wir das fragen oder ist das zu privat: Was macht Ihr Sohn heute?
Nein, natürlich dürfen Sie das fragen – ich spreche sehr offen über meinen Sohn und seinen Zustand, engagiere mich auch viel für Organisationen, die mit behinderten Kindern zu tun haben.
Heute besucht der Junge eine Schule, macht jeden Tag Krankengymnastik – vielleicht wird er eines Tages sogar laufen können.
Die Schule ist toll – die Kinder gehen jeden Tag schwimmen, machen auch sonst alles Mögliche.
Sprechen kann er immer noch nicht – er lernt gerade die Gebärdensprache; es klappt aber noch nicht so gut.
Und wie geht es Ihnen mit der Situation?
Nun, ich habe gelernt, mein Schicksal anzunehmen, frage mich nicht mehr jeden Tag „Warum er? Warum gerade unsere Familie?“
Meine Wut, meine Zweifel sind weniger geworden. Es ist halt so, wie es ist.
Aber klar beschäftigt mich die Tatsache nach wie vor, dass mein Kind so wenig Möglichkeiten hat, zu kommunizieren. Und das vor dem Hintergrund, dass ich, sein Vater, unseren Lebensunterhalt damit verdiene, dass ich mich anderen Menschen mitteile. (Er sagt dies mit leisem Bedauern – aber es ist keine Verbitterung herauszuhören – A.d.R.)
Zurück zu Rebus. Der englische Privatsender ITV hat ja bereits einige Ihrer Bücher – mit John Hannah als Inspektor Rebus - verfilmt (Black & Blue, The Hanging Garden, Dead Souls and Mortal Causes – auf dt: „Blutschuld“ – A.d.R.). Wann werden die anderen Bände folgen?
Meine Leser haben immer gefragt „Wann wird Rebus endlich im Fernsehen zu sehen sein?“. Nach langem Hin und Her hat die Produktionsfirma dann den Schauspieler John Hannah engagiert und mit ihm die Verfilmungen gedreht.
Hannah ist ein junger, gut aussehender Mann – aber leider entsprach er damit nicht den Erwartungen der Zuschauer, die sich „ihren“ Rebus immer anders vorgestellt hatten. Insofern weiß ich nicht, ob die bisherigen Verfilmungen eine gute Sache waren oder nicht.
Die Produktionsfirma möchte noch mehr Folgen drehen – allerdings ist Hannah derzeit zu beschäftigt, das heißt, sie müssen einen neuen Rebus finden.
Und wie fühlen Sie sich, wenn Sie Ihr „Geschöpf“ auf dem Bildschirm sehen?
Nun, das ist noch nie passiert.
Weder habe ich die Drehbücher gelesen (die natürlich auch nicht von mir stammen) noch die Filme gesehen.
Das liegt im Wesentlichen daran, dass ich nicht möchte, dass die Stimmen der Schauspieler in meinen Kopf kriechen. Richtig unbeeinflusst schreiben, kann ich nur, wenn es keine Stimmen und auch keine Bilder zu den Figuren gibt.
Aber grundsätzlich hat so eine Verfilmung einen angenehmen Nebeneffekt – die Zuschauer gehen hin und kaufen meine Bücher, was mich natürlich freut.
Stichwort „Zuschauer/Leser“: Sie haben ja eine Webseite, auf der Sie die Zuschriften Ihrer Fans immer wieder und immer sehr detailliert beantworten. Das lässt vermuten, dass Sie Ihren Lesern sehr viel Zeit widmen.
Wie viel Emails bekommen Sie denn so im Schnitt und wonach richtet es sich, ob und wie Sie sie beantworten?
Zunächst einmal muss ich klarstellen, dass nicht ich, sondern mein Verlag die Internetseite betreibt und auch pflegt. Und da gibt es dann einen netten Menschen, den Webmaster, bei dem die Mails zunächst einmal landen. Wir sprechen dabei von um die 400 Stück im Monat.
Der Webmaster filtert diese dann und bearbeitet jene Mails, die er selbst beantworten kann. Autogrammwünsche etwa oder Fragen, die sehr häufig gestellt werden.
Was dann noch übrig ist, leitet er an mich weiter – das sind dann ca. 30 bis 40 Mails im Monat. Diese beantworte ich und stelle die Antworten zusammen mit einer Art Rundbrief an meine Fans auf der FAQ-Unterseite meiner Webpage ins Netz.
Wie wichtig ist Ihnen die Interaktion mit Ihren Fans?
Sehr wichtig! Außerdem ist es super-interessant zu sehen, wer meine Bücher liest. Aus welchen Ländern die Leute kommen, wie alt sie sind (meine jüngste Leserin ist glaube ich elf, der älteste Leser achtzig Jahre alt). Darüber hinaus ist das Feedback darüber, was den Leuten gefällt und was nicht, für einen Autor immer sehr gut.
Schön ist auch die Tatsache, dass ich über die Webseite immer wieder mit Menschen aus meiner Vergangenheit in Kontakt komme. Alten Schulkameraden, ehemaligen Nachbarn, Bandkollegen …
Richtig! Sie haben ja mal in einer Band gespielt! Und sind vor nicht allzu langer Zeit mit dem Sänger und Komponist Jackie Leven gemeinsam aufgetreten (Die Show 'Jackie Leven Said' besteht aus einer vierzig Minuten langen Geschichte – kein Krimi – die Rankin speziell für diesen Anlass geschrieben hat, sowie einigen Songs von Jackie Leven, in denen die Themen der Geschichte aufgegriffen werden – das Ganze wird es ab April 2005 auch auf CD zu kaufen geben – A.d.R.).
Stellt diese Zusammenarbeit von Künstlern, die in unterschiedlichen Bereichen tätig sind, für Sie eine Möglichkeit dar, neuen Zielgruppen die jeweilige „Fachrichtung“ nahe zu bringen, also den einen Ihre Schreibe, den anderen Levens Musik? Oder haben Sie das Projekt deswegen in Angriff genommen, weil Sie beide sich aus alten Bandzeiten kennen?
Das tun wir witzigerweise keineswegs!
Ich mochte Jackie Levens Musik immer schon gern – und ich dachte, dass mein Rebus sie ebenfalls gern hören würde. Also baute ich einen entsprechenden Hinweis in einen meiner Romane ein.
Was ich nicht wusste, war, dass Jackie ein Rebus-Fan ist und fleißig die Bücher las. Tja und da stieß er dann eines Tages auf seinen Namen und fiel fast tot um! (lacht) Er hat sich dann gleich – über meine Webseite – mit mir in Verbindung gesetzt und wir haben uns getroffen.
Bei dieser Gelegenheit stellten wir fest, dass wir nur acht Kilometer voneinander entfernt aufgewachsen sind, als Kinder und Jugendliche jedoch nie kennen gelernt hatten.
Außerdem merkten wir, dass wir uns in vielen Dingen ähnlich sind – beide haben wir in unserer Arbeit immer wieder Themen wie „Männlichkeit“, „die eigenen Wurzeln“, „Familie“ aufgegriffen.
Jackie hat dann extra einen neuen Song geschrieben, er heißt „Hunting of John Rebus“.
Musik ist mir immer schon wichtig gewesen – auch in meinen Büchern. Darum verweise ich immer wieder auf bestimmte Musiker und ihre Lieder.
Das hat mir auch schon einige interessante Kontakte gebracht … So hat sich etwa Pete Townsend von den Who bei mir gemeldet, dann zwei Mitglieder von REM, Bill Wyman von den Rolling Stones … um nur einige zu nennen. Sie alle haben Rebus-Bücher gelesen und fanden es toll, mit ihren Songs dort erwähnt zu werden.
Wissen Sie, als Verfasser von Kriminalromanen wird man ja typischerweise in dieses kleine Ghetto gesteckt und man erwartet, dass der Krimiautor bitteschön auch dort drin, unter seinesgleichen bleibt.
Das passt mir nicht, darum habe ich die Grenze zu anderen Künstlern überschritten. Und das werde ich auch in Zukunft tun. Dabei wird es sich nicht nur um Projekte zusammen mit Musikern handeln – geplant ist auch schon eine gemeinsame Sache mit Malern, Bildhauern, Galeristen …
Nochmal kurz zurück zu den Musikern, die Erwähnung in Ihren Büchern finden. Haben Sie jemals jemanden „hineingeschrieben“, den Sie gern kennenlernen wollten?
Nein, bisher habe ich noch nie jemanden erwähnt, in der Hoffnung, er würde sich daraufhin bei mir melden – aber die Idee ist nicht schlecht!
Wie ich vielleicht schon sagte, kriege ich viele Mails von Fans, die auf Wishbone Ash oder Hawkwind stehen … und der Schlagzeuger von Hawkwind hat mich wissen lassen, dass ich ab sofort stets auf der Gästeliste der Band stehen werde, wenn ich Lust habe, eines ihrer Konzerte zu besuchen, eben weil ich immer sage, dass mir ihre Musik gefällt.
Aber es ist trotzdem immer eine ausgesprochen angenehme Überraschung, wenn ein Künstler sich bei mir meldet und mir sagt, dass er meine Bücher mag (wie etwa Pete Townshend oder die Typen von REM).
Sie sind jetzt mit John Rebus seit fünfzehn Romanen (und siebzehn Jahren) zusammen … werden Sie beide auch die nächsten zwanzig Jahre miteinander verbringen oder gibt es da jemand anderen in Ihrem Kopf, der nur darauf wartet, dass Sie ihn herauslassen?
Im Moment gibt es da niemanden, der dringend raus will.
Aber ich werde sicherlich auch nicht unendlich viele weitere Rebus-Romane schreiben. Ganz einfach deswegen, weil der Typ jetzt fast das Pensionsalter erreicht hat, das heißt es wird noch zwei oder drei Bücher geben und dann geht Rebus in Rente. Im Moment habe ich mich vertraglich für zwei weitere Bände verpflichtet.
Wird das nicht ein einschneidendes Erlebnis sein, sich von jemandem zu trennen, mit dem Sie so lange verbunden waren – selbst wenn es sich dabei um eine fiktive Person handelt?
Nun andere Autoren haben dies vor mir getan – Arthur Conan Doyle zum Beispiel. Der kam übrigens auch aus Edinburgh und sein Sherlock ist einem dortigen Universitätsprofessor nachempfunden. Allerdings wurde Conan Doyle sein ganzes Leben lang von dieser einen Figur, die er geschaffen hatte, verfolgt. Er schaffte es nicht, Sherlock loszuwerden.
Ich hingegen habe vor, noch ganz viele andere Dinge zu schreiben – schließlich ist schreiben das einzige, was ich kann. Ich habe schon mit fünf oder sechs damit angefangen – damals waren es Liedtexte.
Außerdem glaube ich auch, dass ein Schriftsteller niemals in Pension gehen kann – sehen Sie sich P.D. James an, die ist über achtzig und arbeitet immer noch.
Ob es allerdings weiterhin Kriminalromane sein werden, das weiß ich heute noch nicht, das wird sich zeigen.
Okay, letzte Frage: Wenn einer Ihre Leser in die Oxford Bar kommen sollte – welches Getränk würden Sie ihm empfehlen zu bestellen?
Er sollte ein „Pint of IPA“ verlangen – das ist das, was Rebus trinkt, ein Gemisch aus dunklem Bier und Malzwhiskey.
Besteht denn nach wie vor die Chance, Sie selbst in der Oxford Bar anzutreffen?
Oh ja, ich bin immer noch regelmäßig dort. Witzigerweise lassen manche Leute Autogrammwünsche dort, oder Bücher, die ich signieren soll. Manche schicken sogar Briefe hin. Und wenn ich dann zur Türe reinkomme, sagt der Barkeeper „Hier, Post für dich!“. Das ist dann, als würde ich tatsächlich in eine Postfiliale gehen (lacht).
Aber das Beste: Es gibt eine „Rebus“-Sightseeing-Tour von Edinburgh – und die endet natürlich immer in der Oxford Bar. Da kommen dann Leute zur Türe rein und können es gar nicht fassen, dass ich es tatsächlich selbst bin, der dort steht.
Und, gibt es dann wenigstens Freibier für Sie, wenn Sie schon indirekt den Umsatz so sehr ankurbeln?
(bedauernd): Leider meist immer nur eines!
WIR DANKEN FÜR DIESES GESPRÄCH.
Mit Ian Rankin sprach Chefredakteurin Michaela Pelz
(November 2004)
(Foto: Studio Werner Pawlok)