Exklusivinterview mit Stuart M. Kaminsky

F: Mr. Kaminsky, nach Lew Fonesca und Spur nach Süden (Vengeance), meinem ersten Kaminsky, habe ich die Lieberman Reihe geradezu verschlungen.
Wie Fonesca sind auch Lieberman und Hanrahan nicht die typischen Krimi-Helden. War Fonesca der kleine, traurige Typ mit wenig Haaren, so sind Lieberman und Hanrahan zwei in die Jahre gekommene Polizisten mit vielen kleinen, menschlichen Schwächen. Kann man sich als Leser mit dieser Art Held besser identifizieren?
A: Ich habe absichtlich versucht, Protagonisten zu erschaffen, die alles andere als perfekt sind. Mir ging es darum zu zeigen, wie ganz normale Menschen unter Druck agieren und/oder reagieren.
Ich wollte keine typischen Helden, sondern "echte" Menschen, die es dem Leser ermöglichen, eine emotionale Bindung herzustellen. Genau aus diesem Grund ist Abe, wie Sie schon sagten, klein, sieht älter aus als er tatsächlich ist und sollte eigentlich dringend abnehmen. Bill hingegen ist Ex-Alkoholiker mit Gelenkproblemen im Knie, dem es alles andere als leicht fällt, seine katholische Erziehung zu vergessen. Bei beiden gibt es familiäre und religiöse Probleme. Kurz: Wie die meisten Menschen haben sie ihr Päckchen zu tragen und versuchen, so gut als möglich in einem Leben zurechtzukommen, das kein Zuckerschlecken ist.
Für Lew Fonesca gilt das Gleiche, auch er ist weit von einem konventionellen Helden entfernt. Nicht nur, dass er weder groß noch gutaussehend ist, nein der Kerl leidet auch unter einer fast lähmenden Depression. Trotzdem ist er ein guter Mensch, der nicht Nein sagen kann, wenn ihn jemand, der in Schwierigkeiten steckt, um Hilfe bittet.
Porfiry (Deutsch: Porifirij) Petrovich Rostnikov ist ein rundlicher, einbeiniger Stoiker in mittleren Jahren, der sich mit der Kriminalität innerhalb eines korrupten Systems arrangiert hat und sich der Probleme anderer Menschen annimmt.
F: Wieviel autobiografisches von Stuart Kaminsky findet man in den Romanfiguren? Die wenigen Haare von Lew Fonesca können es nicht sein.
A: Bevor ich auf ihre Ähnlichkeit mit mir selbst eingehe, möchte ich ein paar Worte zur Ähnlichkeit der Figuren untereinander verlieren.
Generell haben die Hauptfiguren all meiner Serien - Lew Fonesca, Abe Lieberman, Bill Hanrahan, Porfiry Rostnikov und Toby Peters eines gemeinsam: sie alle sind grundanständig, haben eine realistische Einschätzung der eigenen Person und ihrer Fähigkeiten, ein durchschnittliches Aussehen, sind recht intelligent (wenn auch nicht überdurchschnittlich), empfinden Mitgefühl für andere, besitzen Mut und sind Freunden und Familie gegenüber außerordentlich loyal.
Sie sehen sich nicht ähnlich und sie verhalten sich auch nicht auf die gleiche Weise. Toby wurde nie erwachsen. Porfiry Petrovich war immer schon der verantwortungsvolle Patriarch, Abe und Bill sind zwei außergewöhnliche "ganz gewöhnliche" Männer und Lew Fonesca ist eine verlorene menschliche Seele, die keine Verantwortung tragen möchte, aber dauernd gezwungen ist, es zu tun.
Was nun meine Ähnlichkeit mit den Figuren betrifft, so sieht keine von ihnen aus wie ich. Schauen Sie sich mein Foto an. Wie meine Protagonisten interessiere ich mich für das Schicksal meiner Mitmenschen, aber ich bin kein Mann der Tat.
Auch wenn ich nicht aussehe wie Lew, so habe ich doch Zeiten schwerer Depressionen hinter mir, aus denen ich ganz langsam wieder herausgekommen bin.
Ich habe alle meine Figuren sehr ins Herz geschlossen und bei jedem Buch freue ich mich, zu ihnen zurückkehren zu können, um herauszufinden, wie sich ihr Leben und das ihrer Lieben entwickelt hat.
F: Sie leben in Florida, wurden in Chicago geboren, das erklärt die Handlungsorte von Fonesca und der Lieberman Reihe. Welchen Bezug haben Sie jedoch zu Russland als Handlungsort der Inspector Rostnikov Reihe?
A: Ich habe die Rostnikov Serie in Russland angesiedelt, da ich ursprünglich geplant hatte, einen generationenübergreifenden Monumentalroman zu schreiben; als Ausgangspunkt sollte die Geschichte meiner eigenen Familie (die in der Ukraine und in Litauen begann) dienen. Von diesem Roman habe ich tatsächlich mehr als 100 Seiten geschrieben - außerdem hatte ich die grobe Linie für das gesamte Buch ausgearbeitet.
Im Zuge der Recherchen für dieses Buch, das nie von einem Verlag gekauft wurde, fing das Leben in der Sowjetunion im allgemeinen und das in Moskau im besonderen an, mich zu faszinieren. Ich stellte mir dauernd vor, wie es wohl wäre, in Russland zu leben, den täglichen Herausforderungen zu begegnen und trotzdem sich selbst treu zu bleiben. Ich fragte meinen Agenten, ob er eine Detektivgeschichte, die in Russland spielt, für eine gute Idee hielte. Das tat er.
Wohlgemerkt: Wohlgemerkt: Das war, BEVOR Gorky Park erschienen war. Kein Amerikaner hatte je zuvor ein solches Buch geschrieben. Martin Cruz Smith arbeitete genau zu der Zeit an seinem Roman, als ich an dem meinen saß. Keiner von uns hatte auch nur die geringste Ahnung, dass der andere dabei war, sich genau auf dasselbe literarischen Terrain zu begeben.
F: Was bedeutet Schreiben für Sie? Arbeit? Vergnügen? Zwang?
A: Schreiben ist meine zweite Natur - pure Notwendigkeit. Ich hatte den Drang, meine Gedanken zu Papier zu bringen, seitdem ich 12 Jahre alt war. Mein Kopf war und ist voll mit Geschichten, Figuren, Szenen, Handlungsabläufen.
Meine Fantasie ist immer schon hyperaktiv gewesen. Natürlich lasse ich sie jetzt arbeiten, um Geld zu verdienen, aber ich würde auch schreiben, wenn ich keinen Pfennig dafür bekäme.
Ich kann einfach nicht aufhören und ich will auch gar nicht aufhören.
F: Wie gehen Sie an einen neuen Roman heran? Wieviel Zeit beansprucht die Recherche, wieviel das Schreiben an sich?
A: Während ich bewusst an dem einen Roman schreibe, arbeitet mein Unterbewusstsein schon am nächsten. In der Regel weiß ich, wie das nächste Buch aussehen wird und ich vertraue auf meine innere Stimme, dass sie mir das Zeichen dafür gibt, wann ich mich bereit machen muss, loszulegen.
Wenn ich mit einem Roman fertig bin, schreibe ich sofort ein zwölfseitiges Exposé für das nächste - nachdem ich eventuell notwendige Recherchen durchgeführt habe.
Der Rechercheaufwand richtet sich nach dem jeweiligen Roman. Die Lew Fonesca- und Lieberman/Hanrahan-Bücher erforden fast keine Recherche mehr. Ich liebe die Recherchen für die Toby Peters-Reihe. Auch die Bände der Rostnikov-Serie erfordern umfangreiche Vorarbeiten, die ich aber ebenfalls sehr gerne durchführe.
Wie lange ich tatsächlich zum Schreiben eines Buches brauche, hängt von der Serie und den damit verbundenen komplexen Zusammenhängen ab. Fonesca, Lieberman und Toby Peters-Bücher stelle ich recht schnell fertig; ich brauche dazu etwa 25 Tage, in denen ich - auch am Sonntag - von neun Uhr morgens bis ein Uhr mittags am Schreibtisch sitze. Einen Rostnikov schreibe ich in ungefähr 40 Tagen.
Ich schreibe das ganze Jahr hindurch. Zwischen zwei Büchern mache ich jeweils vierzehn Tage Pause. In dieser Zeit schreibe ich normalerweise drei Kurzgeschichten.
F: Wie muss man sich einen Arbeitstag von Stuart Kaminsky vorstellen?
A: Sieben Uhr: aufstehen. Dann duschen, die Katzen füttern, meine Tochter für die Schule wecken, einen Vitamincocktail trinken, die Zeitung überfliegen, nach oben in mein Arbeitszimmer gehen, den Computer anwerfen - nachdem ich meine Notizen sortiert habe und los geht es mit dem Schreiben.
Das tue ich bis um ein Uhr mittags. Meist höre ich Musik, wenn ich schreibe. Zu meinen Lieblingsinterpreten gehören Ruben Blades, die Pointer Sisters, die Beatles, deutsche Schlager aus den Dreißigern (vor allem die Comedian Harmonists und Claire Waldorf), Mozart, Verdi, Bobby Short, Gladys Knight, und Bare Naked Ladies.
Mein tägliches Pensum besteht aus mindestens zehn Seiten. Ich habe auch schon dreißig Seiten geschafft, aber für so etwas musste ich den ganzen Tag schreiben und es ist nur passiert, wenn mir a) einen dringender Abgabetermin im Nacken saß oder ich b) so von meiner eigenen Geschichte gefesselt war, dass ich unbedingt wissen wollte, was als nächstes geschehen würde.
Nach einem leichten Mittagsimbiss sehe ich mir von eins bis zwei Wiederholungen von "L.A. Law" (dt. "Die Aufrechten") an, dann verbringe ich die restliche Zeit mit meiner Frau oder ich lese.
Ach ja, das ganze Jahr hindurch trainiere ich außerdem eine Basketball Mannschaft und während der Baseballsaison schaue ich mir im Fernsehen so viele Spiele der "Chicago Cubs" an wie nur möglich.
F: Sie haben 50 Bücher geschrieben, mehrere Biografien, Drehbücher für Film und Fernsehen und mehr als 30 Kurzgeschichten. Was können die Leser als nächstes von Ihnen erwarten?
A: Gerade erschien ein neuer Toby Peters Roman mit dem Titel " A FEW MINUTES PAST MIDNIGHT", in dem Charlie Chaplin vorkommt. Momentan schreibe ich an einem weiteren Toby Peters - diesmal ist Cary Grant der Auftraggeber. In etwa einem Monat wird ein neuer Fonesca Band herauskommen "RETRIBUTION", ebenso wie ein neuer Rostnikov "MURDER ON THE TRANS-SIBERIAN EXPRESS". Ende 2001 gibt es dann wieder einen neuen Lieberman "NOT QUITE KOSHER".
Außerdem habe ich den Auftrag, eine Serienfolge für "Nero Wolfe" zu schreiben. Persönlich bin ich ein großer Rex Stout Fan.
Dann kommt wieder ein Fonesca mit dem Arbeitstitel "MIDNIGHT PASS" und noch ein Lieberman/Hanrahan für den es noch keinen Titel gibt.
F: Stephen King hat es vorgemacht. Interessierte Leser können sich seinen Roman "The Plant" aus dem Internet herunterladen und dafür bezahlen. Ist das eine mögliche Zukunft? Wäre das auch für Sie ein Thema?
A: Stephen kann "THE PLANT" rausbringen und jede Menge Geld damit verdienen. Der Mann ist Stephen King! Wir anderen dürften uns glücklich schätzen, ohne Verluste aus der Sache herauszukommen - von ein paar Bestseller-Autoren abgesehen.
Nein, ich glaube nicht, dass in allernächster Zukunft das Verlegen von Büchern im Netz ein Thema sein wird. Dann räume ich schon eher den Books on Demand eine Chance ein. Mir soll das recht sein.
Andererseits - so richtig gut bin ich nicht darin, zukünftige Entwicklungen vorherzusagen ... Ich hatte das Kabelfernsehen zu Beginn für eine Randerscheinung gehalten und war mir sicher, dass die Rap Music über das erste Jahr nicht hinauskommen würde.
F: Da es unsere Seite ohne das Internet gar nicht gäbe, interessieren wir uns natürlich ganz besonders dafür, wie Sie dieses Medium beruflich nutzen.
A: Ich wickle so viel Recherche wie möglich über das Netz ab - man kann fast sagen, ich bin Internet-abhängig. Ich schätze 85% meiner Recherche läuft online ab. Weitere 10% der Informationen stammen aus Büchern, die ich gekauft habe und die letzten 5% lese ich mir in Bibliotheken an.
F: Und privat? Findet man Sie im Web? Und wenn ja, wo?
A: Ich surfe auf den verschiedensten Seiten. Es hängt immer davon ab, mit welchem Thema ich mich gerade beschäftige.
F: Wenn Sie sich in ein paar Sätzen selbst beschreiben müssten, so als wären Sie eine Ihrer Krimifiguren, wie würde diese Beschreibung aussehen?
A: Ich würde mich selbst als kleinen, drahtigen Mann unbestimmbaren Alters beschreiben, wahrscheinlich Ende 50 mit einem düsteren Gesicht, jedoch jungenhaften Zügen. Das kurzgeschnittene Haar ist gelockt, die Farbe irgendwie braun, mit Spuren von grau. Generell neige ich dazu, mich sehr nachdrücklich mit den Dingen zu beschäftigen und Probleme direkt und sofort anzugehen.
Freunden gegenüber bin ich loyal, bete meine Frau nach wie vor an, liebe und sorge mich um meine Kinder.
Als ehemaliger Sportler halte ich mich durch ständiges Training in Form. In der High School, im College (der University of Illinois) und in der Amateurliga spielte ich Fußball. Außerdem war ich im Wrestling Team der University of Illinois (mein Gewicht damals: 139 amerikanische Pfund).
Aus irgendwelchen Gründen übernehme ich immer irgendwelche ehrenamtliche Aufgaben.
Ich hasse es zu telefonieren, diskutiere aber dafür umso lieber. Es macht mir Spaß, mich mit anderen unterschiedlicher Meinung auseinanderzusetzen. Zeitschriften verschlinge ich - angefangen von Wilson Quarterly über Bloomsbury Review bis zu Architectural Digest.
Als leidenschaftlicher Baseball-Fan habe ich vor allem ein Faible für die Chicago Cubs.
Beim Militär war ich in Friedenszeiten und zwar als Mediziner in Frankreich stationiert und während ich einerseits nicht erwarten konnte, meinen Dienst zu beenden, gefiel mir die Armee ganz gut - sogar das Essen.
Mein Lieblingsessen sind Dim Sum, Pad Thai, Gyros und beinahe alles, was aus der echten Norditalienischen Küche stammt.
Wenn ich irgendwo anders als in Sarasota leben müsste, dann würde ich die Gegend von San Francisco oder Rom oder Turin wählen.
Mein Spanisch ist mehr als passabel, mit Französisch komme ich auch ganz gut durch, mein Italienisch ist ziemlich eingerostet. Spanisch habe ich auf der Chicagoer West Side gelernt, woraus Sie schließen können, dass es weder die Sprache der Mittel- und erst recht nicht der Oberschicht ist. Wenn möglich spreche ich es mit meinen kubanischen Freunden, die kein Englisch können
F: Haben Sie einen Lieblingsautor?
A: Meine absoluten Lieblingsautoren sind Dostojevsky, Gogol, Rex Stout, John Dos Passos, Raymond Carver und Raymond Chandler.
Die aktuellen Autoren, die ich gut finde, sind zu zahlreich, um sie aufzuzählen, aber wenn ich mich für eine(n) entscheiden müsste, würde ich Joyce Carol Oates nennen.
F: Eine Frage muss ich Ihnen nach der Lieberman Reihe einfach stellen: Lieben Sie Bagels mit Frischkäse?
A: Ich liebe Bagels und Frischkäse, vor allem mit geräuchertem Lachs. Ich bin mit jüdischem Essen groß geworden. Ich liebe Hering in Sahnesoße, Kishke, Borscht (heiß oder kalt) und Gefillte Fisch.
F: Haben Sie bei meinen Fragen eine Frage vermisst?
A: Nein, Ihre Fragen sind hervorragend - es gibt nur noch ein paar Dinge, die ich gern noch losgeworden wäre:
a) Was hätten Sie gern beruflich gemacht - außer Lehrer und Schriftsteller zu sein? Baseball oder Fußball Trainer.
b) Was wählen Sie? Ich bin ein Liberaler.
c) Wer ist Ihr absoluter Lieblings-Präsident? Dwight D. Eisenhower.
d) Ihre Lieblingsschauspieler? John Wayne, Jimmy Stuart, Jeff Bridges, Stanley Tucchi, George Clooney.
e) Und Schauspielerinnen? Jean Arthur, Carole Lombard, Bette Davis, Joan Crawford.
f) Ihre Lieblingsfilme? MILDRED PIERCE, THE MALTESE FALCON, TREASURE OF THE SIERRA MADRE, RAINMAN, REAR WINDOW, HALLOWEEN, THE LOCKET, HIGH NOON, STAGECOACH, GREEN FOR DANGER.
F: Zum Schluss möchten wir Ihnen Gelegenheit geben, eine letzte Botschaft an unsere Leser zu richten - oder etwas zu erzählen, was Sie immer schon erzählen wollten, sich aber nie zu sagen trauten ...
A: Liebe Leser: Schreiben fällt mir leicht. Schreiben macht mir Spaß. Ich schreibe, um eine gute Geschichte zu erzählen. Ich schreibe nie, um eine soziale, politische, kulturelle oder religiöse Botschaft loszuwerden. Wenn mich etwas bewegt, dann fließt es in meine Geschichten ein. Ich muss meinen Romanen keine Daseinsberechtigung verschaffen - nur dafür sorgen, dass sie gut geschrieben sind.
Die Leute, die Belletristik nicht mögen, weil sie ihnen nicht nahe genug an der Wirklichkeit ist, tun mir leid. Etwas zu lesen und/oder sich vorzustellen, ist genauso wirklich und echt wie das Zähneputzen, zu den Wahlen gehen oder krank werden.
Die Nachwelt ist mir herzlich egal - ich schreibe für jene Leser, die HEUTE meine Bücher kaufen. Ich richte mein Augenmerk nicht auf die Zukunft, sofern sie meine Arbeit betrifft. Ironischerweise haben wir aus der Geschichte gelernt, dass die Autoren, die über Jahrzehnte und Jahrhunderte überlebt haben - die alten Griechen, Shakespeare, Charles Dickens - alle für Leser aus ihrer eigenen Zeit geschrieben haben.
Schriftsteller sollten so sein, wie sie sind und nicht so, wie andere sie haben wollen.
Wenn ich Sie zum lächeln bringen kann, dann freut mich das.
Wenn ich Sie dazu bringen kann, zu lachen, Angst zu haben, überrascht oder entzückt zu sein, dann ist das meine größte Freude.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte unser Redakteur Robert Herbig.
(Juli 2001)

(Foto: Stuart M. Kaminsky)