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Woher kommt Ihre Vorliebe für den Kriminalroman?
Das schöne an einem guten Krimi ist, dass darin alles enthalten ist, was spannende Unterhaltung so facettenreich macht:
Warum haben Sie damit angefangen, eigene Krimis zu schreiben?
Geschrieben habe ich eigentlich schon immer.
Was gehört für Sie zu einem guten Krimi?
Ein spannender Plot, der anfangs viele Fragen aufwirft und den Leser an die Geschichte fesselt, macht einen guten Krimi aus.
Wie kommen Sie auf Ihre Geschichten?
In meinen Geschichten lasse ich mich gern von der Wahrheit inspirieren - ich gestehe ;-) Und die "Wupper-Connection" ist das Paradebeispiel hierfür. So hat der Korruptionsskandal, der ja bundesweit für Schlagzeilen sorgte, den Weg ins Taschenbuch geschafft. Das Leben schreibt eben die besten Geschichten.
Eignet sich Wuppertal als Krimikulisse?
Ich mag Wuppertal, weil es eine Stadt mit "Ecken und Kanten" ist. Nicht immer läuft alles rund, aber das macht die Stadt interessant. Von der Topographie eignet sich Wtal bestens für einen Roman, und nicht umsonst dreht Hollywood-Regisseur Tom Tykwer gern in seiner Heimatstadt. Er spricht dann immer vom "Bergischen San Francisco". Dem ist nichts hinzuzufügen, wie ich finde. ;-)
Wird es ein Wiedersehen mit dem Team der "Wupperwelle" geben – also die Radioreporter Heike und Stefan als Serienfiguren?
Ja, es wird definitiv ein Wiedersehen mit Stefan Seiler und Heike Göbel geben. Ich werde die Figuren in den kommenden Romanen noch mehr ausbauen, ihre Persönlichkeiten noch lebendiger, noch liebenswerter gestalten. Der "Wuppertal-Krimi" hat sich etabliert, und die nächsten fünf Jahre sind uns mit Stefan und Heike sicher.
Hauptberuflich sind Sie mit der Betreuung eines Fuhrparks in einem mittelständischen Industrieunternehmen beschäftigt. Können Sie sich vorstellen, hauptberuflich als Autor tätig zu sein?
Durchaus könnte ich mir vorstellen, meinen Lebensunterhalt als Krimiautor zu bestreiten. Da ich aber nicht Ken Follett heiße, wird das wohl noch etwas dauern ;-)
Und was lesen Sie am liebsten?
Leider komme ich viel zu selten zum Lesen.
Was machen Sie in Ihrer (noch verbleibenden) Freizeit?
Die verbleibende Freizeit ist derzeit ziemlich knapp - die Buchmesse steht vor der Tür, und die neuen Projekte wollen geplant und konzipiert werden.
Da www.krimi-forum.de ein Internet-Portal ist, die obligatorische Frage: Wie nutzen Sie persönlich das Internet, und welche Websites empfehlen Sie unseren Lesern?
Empfehlen kann ich den Lesern zwei Internetseiten:
Zu guter Letzt: Verraten Sie uns Ihr Motto?
Mein Motto lautet schlicht und ergreifend:
Wir danken für das Gespräch!
Mit Andreas Schmidt sprach krimi-forum.de Mitarbeiterin Anja Platz-Schliebs, (September 2003)
(Foto: privat)
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