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Den Wahldüsseldorfer, der lange Jahre in Berlin am “Grips”-Theater spielte, kennen die Fernsehzuschauer als Zivilfahnder “Meier Zwo” aus dem Hamburger Tatort mit Manfred Krug (NDR), als “Jupp Strunk” aus der deutschen Version der Bundy-Familie (RTL 1992/93) und natürlich als unerreicht komisches Mitglied des “Wie Bitte?!”-Teams (RTL).
Aber der gebürtige Niedersachse ist nicht nur ausgebildeter Schauspieler, sondern seit November 1999 auch einer der drei Direktoren der Ihm und seinen Kollegen Jochen Schroeder (mit dem er während der gemeinsamen Schauspielschulzeit in Bochum eine Zeitlang die Wohnung teilte) und Rolf Berg ist das Kunststück gelungen, innerhalb weniger Monate aus einem leerstehenden Kino eine gefragte Adresse für gutes Boulevard-Theater zu machen.
Wenn Reichert, der Umtriebige, sich nicht gerade um Spielpläne oder Besetzung kümmert bzw. selbst auf der Bühne steht (ab 9. März 2000 in der Comödie Bochum mit der Hauptrolle in “Doppelt leben hält besser”), dann zieht es ihn zur Unterhaltung der spannenden Art und er
Was der beste deutsche Autor des Genres hier zu Papier gebracht hat, ist schlichtweg genial.
Idee und Plot dieser spannenden Geschichte, die sich in einer Autobahnraststätte abspielt, sind einfach gut – immer wieder ergeben sich neue Wendungen und der Leser erlebt eine Überraschung nach der anderen.
Die Figuren des Buches sind wenige, aber so schön ausgearbeitet, daß sich ein Kammerspiel mit sehr viel Dichte ergibt. Das jedoch alles andere als “betulich” endet – dafür sorgt schon der phantasievolle Showdown am Schluß.
Unbedingt lesen! Vor allem natürlich, wenn Sie Klugmann unverzeihlicherweise noch nicht kennen sollten. (Foto: Comödie Bochum)
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