Das Buch direkt bei Amazon bestellen Jana Frey
Kein Wort zu niemandem

Ueberreuter gebunden
ISBN 3-8000-2553-1
(ab 14 Jahre)

Bis jetzt war Sammy ein ganz normaler, unauffälliger, eher schüchterner Junge. Er versteht sich in der Klasse mit allen, steckt dauernd mit seinem besten Freund Leander zusammen, kommt gut mit seiner verwitweten Mutter aus.
Doch allmählich verändert sich alles. Es beginnt damit, daß Leander und er sich in dasselbe Mädchen verlieben. Und Karlotta sich für Leander entscheidet. Das ist das Ende ihrer Freundschaft. Dann heiratet seine Mutter ihren Freund, sie ziehen in ein neues Haus und Sammy bekommt über Nacht zwei Stiefschwestern vorgesetzt.
Er fühlt sich isoliert - nicht nur daheim, sondern auch in der Klasse. Also schließt er sich Raphael und seinen beiden Freunden an. Raphael - Außenseiter wie Sammy - hat ein ganz besonderes Hobby: Er erpreßt Taschengeld von jüngeren Schülern, macht sich ein Vergnügen daraus, Schwächere zu quälen, vergreift sich an denen, die nicht wagen sich zu wehren.
Bald findet auch Sammy eine tiefe Befriedigung in der Demütigung ihm Unterlegener. Es ist der Kitzel der Macht. Unbeschreiblich. Mit nichts zu vergleichen. Süchtig machend.
Bis Sammy eines Tages einen Schritt zu weit geht.

Rezension:
Jana Freys Geschichte ist kein Krimi im herkömmlichen Sinn, denn sie dreht sich nicht um die Aufdeckung einer Straftat und den darauffolgenden Ermittlungen.
Vielmehr begeht Sammy, die Hauptfigur, mehrere Straftaten. Dabei geht er äußerst brutal und gewissenlos vor, was auch noch recht ausführlich und drastisch geschildert wird, z.B. als er eine Taube tötet.
Sammys Verwandlung wird durch den Bruch mit seinem besten Freund, eine enttäuschte Liebe, familiäre Schwierigkeiten (neue Liebe der Mutter, Stiefgeschwister, Schwangerschaft der Mutter) und die darauffolgende enge Freundschaft mit Raphael, einem brutalen Klassenkameraden, der mafiaähnliche Methoden aufzieht und andere schikaniert, bedroht und erpresst, begründet.
Das würde also bedeuten, dass jeder Fehler, egal wie grausam und unmenschlich, auf äußere Umstände zurückzuführen und die Persönlichkeit des Einzelnen daran völlig unschuldig sei.
Dieser Botschaft kann die Rezensentin absolut nicht zustimmen, denn ein "normaler" Junge, zwar etwas schüchtern, aber ohne jemals solche gewaltbereiten Tendenzen zu zeigen, würde sich niemals in relativ kurzer Zeit (ca. ein halbes Jahr) in ein solches "Monster" verwandeln.
Abgesehen von den unnötig brutalen Szenen und Beschreibungen wirkt auch die ganze Geschichte in sich unlogisch. Für viele Verhaltensweisen werden überhaupt keine Begründungen oder Ursachen geliefert, manche Charaktere wirken blass und stereotyp z.B. der russische Aussiedlerjunge Franz.
Auch die Figur des Raphael, des "Erzbösewichts" ist in sich unlogisch und wirkt konstruiert. Kaum vorstellbar dass Raphaels, doch recht auffälliges Verhalten jahrelang unbemerkt von Lehrern und Eltern blieb, ungeklärt auch, woher er an die Pornovideos... kommt, die er in der Klasse vertreibt.
Ein Buch, das kaum zu empfehlen ist, nicht nur aufgrund seiner drastischen Beschreibungen und des Schlusses, der schon beinahe ein "Happy End" zu sein schein (nach dem Motto "Egal wie schlimm es ist, alles wird wieder in Ordnung kommen"), sondern vor allem aufgrund seiner Wirkung auf Jugendliche.
Manch einer könnte dadurch erst auf dumme Gedanken gebracht werden, andere verkraften die dauernde Gewalt vermutlich nicht gut.
Die Altersempfehlung ab 14 ist aus obengenannten Gründen eher fragwürdig, ab 16 wäre nach der Meinung der Rezensentin eher angebracht.

Kathrin Hanik

 

Gastrezension(en):


Name: antoo
Email: Croatia_forever@msn.com
Datum: 12.1.2005 (17:49)

ich habe das Buch gelesen es ist fantastisch


Name: Hans Dieter Wurst
Email: babo.baba@yahoo.de
Datum: 14.1.2014 (9:34)

Sehr schnes Buch <3


Name: Bo Hae
Email:
Datum: 11.1.2016 (17:36)

Days buch ist echt under Allen Linen! Der klang beim lesen ist sehr monoton da immer die selben Satzbaue verwendet werden. Das Buch ist sehr erotisch angehaucht weswegen ich es nicht in Schulklassen lesen wrde, so wie wir das gemacht haben... Eine Stelle sagt zum Beispiel:Also setzte er sich in Schneidersitz under seinen warme,schwitzige Bettdecke und befriedigte sich genussvoll und lange selbst! Das finde ich in der 8 klasse nicht wirklich angemessen... Von mir nicht wirklich zu entfehlen, auer als negativ Beispiel das man so kein Buch schreiben kann! Lg Bo


Name: Jan M
Email: Krassertyp@googlemail.com
Datum: 17.1.2016 (17:58)

Das buch ist unter aller sau. Nicht lesen ! Stimme kommplet mit Bo berein


Name: Franzi
Email:
Datum: 31.1.2016 (22:12)

Das Buch ist nicht zu empfehlen fr Schler. Ich stimme voll und ganz Bo und Jan zu.


Name: Brian
Email: brianadams12121212@t-online.de
Datum: 25.2.2016 (19:25)

Also ich finde schwachsinn was Bo, Jan, und frnazi da labern... Ja das buch war an manchen stellen schon etwas viel erotik, aber jeder 8 klaessler ist da auch nicht gerade unschuldig... Ich fand die art des schreibens super, GEILES BUCH LIEBE ICH