Das Buch direkt bei Amazon bestellen Ulrike Rainer
Flucht vor Armageddon - Der Fall Weißensteiner

Militzke gebunden
ISBN 3-86189-192-1

25. September 1991:
Der Osterreicher Johann Manfred Weißensteiner wird in Cairns (Australien) zu zweimal lebenslänglich und weiteren fünf Jahren Haft verurteilt. Sein vermeintliches Vergehen: Doppelmord an Hartwig Bayerl und seiner Geliebten Susan Zack sowie Diebstahl der Yacht »Immanuel«.
Doch gibt es dafür weder Beweise noch Motive. Die Leichen wurden nie gefunden.
Jahre später erhält Raoul, Ermittler des Interpol, die Information, daß Bayerl in Osterreich gesehen worden sei. Daraufhin recherchiert er, um eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu erreichen.
Bayerl lebte vor seinem spurlosen Verschwinden mit der Wahnvorstellung eines nahen Weltunterganges. Er hatte seine Yacht zu einer Festung umgebaut, die das Armageddon, den letzten Kampf der bösen Geister, der die Erde vernichten würde, überleben könnte. Damit wollte er eine einsame Insel erreichen, niemand sollte von seinem Aufenthaltsort erfahren.
Ist ihm diese Flucht gelungen, oder ist er Opfer eines Mordes geworden? Sind sein Verschwinden und die Mordanklage gegen Weißensteiner nur ein Vorwand, um ungestört lukrative, illegale Waffengeschäfte abzuwickeln?
Ein mysteriöses Geschehen zwischen Fakten und Vermutungen, Religion und Weltwirtschaft.
Dank der engen Zusammenarbeit zwischen Ulrike Rainer und Raoul ist ein fundierter Tatsachenbericht entstanden.

Rezension:
Der vorliegende ist kein Kriminalroman, sondern eine Art Tatsachenbericht, mit einigen diffusen Vermutungen und Mutmaßungen.
Der Österreicher Johann Manfred Weißensteiner, der in Australien wegen Doppelmordes zu zweimal lebenslänglich verurteilt wird, soll zwei Menschen umgebracht haben.
Ob das so ist, kann das Buch nicht klären.
Warum er sie umgebracht haben soll, weiß eigentlich auch niemand.
Wieso das Gericht in Cairns ihn überhaupt verurteilte, obwohl sogar der Staatsanwalt mit einem Freispruch rechnete, weiß kein Mensch.
Und das schlimmste: Niemand, absolut niemand weiß, ob die beiden überhaupt tot sind.
Man würde es ihnen fast wünschen.
Dann müssten sie "Flucht vor Armageddon" nämlich nicht lesen.

Compuexe

 

Gastrezension(en):


Name: Bayerl Arndt
Email: debayu@aol.de
Datum: 4.8.2014 (18:19)

Schlecht nachgeforscht.. jetzt 25 Jahre nach dem Tod meines Bruders Hartwig Bayerl, und der Freilassung des Herrn Weissensteiner .. wo immer er sich jetzt aufhlt, wrde ich gerne mit der Autorin in Kontakt treten.. vielleicht lesen Sie es ja und melden sich bei mir ...schne Gre aus Bonn .. Arndt Bayerl