Das Buch direkt bei Amazon bestellen Jeffery Deaver Thomas Haufschild
Das Teufelsspiel

Original: The Twelfth Card
(6. Band Lincoln Rhyme und Amelia Sachs)
Deutsch von Thomas Haufschild
Blanvalet gebunden
ISBN 3-7645-0201-0

Frühmorgens im New Yorker Museum für afroamerikanische Geschichte: Das schrille Lachen in ihrem Rücken lässt Geneva Settle aufhorchen. Ein Mann schleicht sich an sie heran – in seinen Augen steht der Tod ...
Nur mit einer List kann die junge Schülerin aus Harlem ihrem Angreifer entkommen. Die Spuren, die Lincoln Rhyme und Amelia Sachs am Tatort finden, deuten auf eine versuchte Vergewaltigung hin. Aber Rhyme ist überzeugt: Geneva ist ins Fadenkreuz eines gerissenen Profikillers geraten.
Mit scharfem Verstand versuchen die beiden Ermittler das Leben des Mädchens zu schützen und zugleich einen skrupellosen Mörder zu entlarven, der vor nichts zurückschreckt – und dessen Motive möglicherweise 140 Jahre alt sind.
Doch selbst die modernste forensische Analyse kann in diesem mysteriösen Fall nicht alle Fragen beantworten. Und so geht das Teufelsspiel unaufhaltsam in seine zweite, tödliche Runde...

Rezension:
Schritte, ein leises Lachen, das beruhigend wirken soll … dann biegt der Mann mit der Skimaske auf leisen Sohlen um die Ecke, schlägt gnadenlos zu … - nicht nur der sechzehnjährigen Schülerin, die das Ziel dieses brutalen Angriffs ist, treibt das Ereignis den Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen.
Auch der Leser wird schon von Anfang an in den Sog einer Handlung gezogen, die ebenso vielschichtig ist wie die darin verwickelten Charaktere.
Was beabsichtigt der Profikiller, der keine Rücksicht nimmt auf Kollateralschäden – zuweilen gar gezielt Unbeteiligte mit hineinzieht in sein blutiges Geschäft, nur um ein Ablenkungsmanöver zu inszenieren? Will er die clevere Geneva töten, weil sie etwas gesehen hat, worüber sie besser nicht sprechen sollte? Oder soll der einsame Teenager, dessen einzige Freunde ihre Bücher sind, sterben, weil er sich zu intensiv mit der Vergangenheit beschäftigt hat und dabei einem Geheimnis mit weitreichenden Folgen auf die Spur kam?
Wie in seinen früheren Romanen um den gelähmten Ermittler und sein Spitzenteam von Experten stellt der leidenschaftliche Musiker Deaver seine Figuren zu einem Reigen auf, dessen Choreographie nur der Erfolgsautor selbst kennt. Und wie immer wird der Leser, obschon er von Anfang an damit rechnet, dass nichts so ist, wie es scheint, von unerwarteten Wendungen und gekonnten Drehungen so überrascht, dass sich seine Spekulationen schnell in Luft auflösen.
Da ist es keine große Überraschung, dass die erste Festnahme ins Leere geht und der Verdächtige sich in Luft auflöst. Und kein Deaver-Fan ist im Geringsten verwundert darüber, dass sich das schlaue schwarze Schulmädchen auch nach der Festnahme des Haupttäters in Gefahr befindet.
Und doch hat Deaver, der die Arthritisschmerzen seiner Heldin Amelia aus leidvoller eigener Erfahrung so gut beschreiben kann, diesmal den Schwerpunkt der Story nicht auf atemberaubende Verfolgungsjagden und Rennen gegen die Zeit gelegt – obwohl auch diese natürlich nicht fehlen dürfen.
Viel mehr lässt er uns diesmal teilhaben an den Gefühlen und dem Alltagsleben seiner Figuren: Dabei gibt er der ersten Verliebtheit von Teenagern genauso Raum wie den verbalen Scharmützeln beim Gangsta-Rap-Schlagabtausch, in dem sich die Teilnehmer gegenseitig darin überbieten, Beleidigungen auszusprechen.
Und wenn er die Emotionen und das Verhalten des Polizisten beschreibt, der um Haaresbreite dem Tod entgangen ist, während der neben ihm stehende Mann erschossen wurde, dann ist es dem Leser als könne er selbst die Blutspritzer auf der Wange fühlen und als würden sich die Blicke des Sterbenden in seine eigene Netzhaut brennen …
Deaver schafft den Spagat zwischen packender Handlung und Charakteren, die den Leser nicht kalt lassen. So ertappt er sich, selbst mit dem skrupellosen Auftragskiller, dessen Empfindungslosigkeit fast schlimmer noch ist als seine grauenvollen Taten, in gewisser Weise mitzufühlen – was jedoch die Sympathien für den Fiesling mit dem Augenproblem nicht wesentlich steigert.
Alles in allem wieder ein Roman, der das hält, was man sich von einem echten Deaver verspricht: Hochspannung, Gefühl und immer noch eine Entwicklung, mit der absolut niemand gerechnet hat!

Miss Sophie

 

Gastrezension(en):


Name: SilkeS.
Email: Buecherwurm2207@aol.com
Datum: 18.7.2006 (8:06)

Habe den 6. und somit den aktuellsten erschienen Teil aus der Reihe um den querschnittgelhmten Ermittler Lyncoln Rhyme beendet. Auch in diesem Band schafft es der Autor den Leser mehrmals auf eine falsche Fhrte zu locken und dann eine berraschende Wendung einzubauen, die einen die Seiten einfach so runterlesen und das Auenrum vergessen lassen. Jedoch hat mit bei dem Buch die Spannung gefehlt. Dadurch, da sich in dem Buch nicht klar erkennen lie in welche Richtung die Lsung geht, ging in meinen Augen ein groer Teil Spannung verloren. Die Charakter sind wie blich sehr gut dargestellt und sehr sympatisch. Es ist halt trotz fehlender Spannung immer wieder schn mit Lyncoln und Amalia auf Verbrecherjagd zu gehen! Gru SilkeS.


Name: Alexandra Schaper
Email: A-Schaper@web.de
Datum: 29.6.2008 (18:24)

Das Teufelsspiel war das erste Buch was ich aus der Ryhme-Reihe gelesen hab und es hat mich berwltigt! Ich bin der Serie verfallen und warte immer auf die nchste Neuerscheinung! Auch die anderen Bcher von Deaver sind wrmstens zu empfehlen! Sie werden genauso gefesselt sein wie ich auch!Das ist garaniert