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Zwei Drogenbosse fusionieren.
Rezension:
Denn nachdem die etwas üppige Freisingerin in letzter Minute ihre eigene Hochzeit platzen lässt, stürzt sie innerhalb weniger Seiten nicht nur mit dem Flugzeug über Hawaii ab, sondern wird dort nach einem Gedächtnisverlust von einer Gruppe dauerbekiffter Hippies auch noch unter Vorspiegelung falscher Tatsachen als billige Haushälterin missbraucht.
Wie gut für ihre "Gastgeber", dass Jana sich trotz Amnesie noch daran erinnern kann, wie man aus fast nichts schmackhafte Gerichte zubereitet (eine Fertigkeit, an der sie die Leser durch den Abdruck der entsprechenden Kochrezepte gern teilhaben lässt).
Währenddessen plagt sich der Ex wider Willen am kalten Chiemsee nicht nur mit den Sorgen um seine verschwundene Braut, sondern auch noch mit einer üblen Drogendealer-Connection herum.
Wiewohl dieser Aspekt dem ganzen Roman Tempo und auch den einen oder andere Cliffhänger verleiht, ist es doch auch der Punkt, an dem das Buch an Glaubwürdigkeit und Charme einbüßt.
Aber durch solche Nebensächlichkeiten sollte sich die Leserin mit Freude an zahlreichen Verfolgungsjagden, romantischen Verstrickungen, einer Prise Erotik und nicht weniger als sieben ausführlichen Rezepten von Bananensuppe bis Teriyaki-Hähnchen den Spaß an der Lektüre nicht vermiesen lassen.
Am Ende erschließt sich ihr sogar der Titel, wenn die durch ihre nervenaufreibenden und pfundezehrenden Erlebnisse gestählte Protagonistin mit geblümtem Sommerkleid in den Sonnenuntergang tanzt.
Miss Sophie
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