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Halloween-Kinderkrimi
Andreas und seine Freunde Wombie, Tirri und Bimse möchten gerne tapfere, junge Helden sein. Aber das ist gar nicht so einfach - oft genug geht alles schief. Aber diesmal ist es besonders schlimm, sie landen sie in einem alten Kriminalfall. Doch sie sind entschlossen, den Unschuldigen zu helfen und die Schuldigen zu finden.
In einer Halloween-Nacht vor fast zwölf Jahren verschwand in Wolfenberg ein Baby.
Andreas plagen sogar noch einige Sorgen mehr: Halloween steht vor der Tür, aber ihm droht Stubenarrest.
Wenige Tage vor Halloween erscheint mitten in der Nacht eine gespenstig aussehende Frau vor dem Fenster seines Freundes Wombie. Im nächsten Augenblick ist sie schon wieder verschwunden.
Bei der Suche nach einer Antwort stolpern Andreas und seine Freunde mitten in den alten Kriminalfall. Was geschah damals vor 11 Jahren?
Rezension:
Wie alle Zwölfjährigen haben die Kids ein Geheimversteck und aufgrund ihrer Streiche und/oder einer unglücklichen Verkettung von Umständen häufiger Ärger in der Schule als es ihnen oder ihren Eltern lieb ist.
Dann jedoch geschieht das Undenkbare: Einer aus der Clique fühlt sich bedroht und verfolgt. Klar, dass ihm die anderen beistehen - und dabei Ungeheuerliches erfahren.
Gar nicht leicht, an diesem Punkt zu unterscheiden, welche Erwachsenen die Guten und welche die Bösen sind, was Wahrheit, Lüge, Übertreibung oder schlichtweg Erfindung ist.
Am Ende geht alles (natürlich) gut aus, die Freundschaft hat sich durch die gemeinsamen Erlebnisse verstärkt, die Missetat der Vergangenheit wird rückhaltlos aufgeklärt und selbst der Schul-Flegel traut sich nicht mehr, die coole Gang zu belästigen.
Ein wenig klischeehaft sind sie teilweise schon, die Charaktere, aber dann wieder gelingt es Autorin Schumann, die Beziehungen der Kinder untereinander alles andere als nach Schema F zu gestalten. Da gibt es Neid, auch mal Streitereien oder das falsche Wort zur falschen Zeit.
Alles in allem eine nette Geschichte mit einem vielleicht für Kinder noch zu dramatischen Kriminalfall, der jedoch sehr hübsch aufgelöst wird.
Miss Sophie
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