Das Buch direkt bei Amazon bestellen Elisabeth Zöller
Ich schieße ... doch!

Loewe TB
ISBN 978-3-7855-6311-3
(ab 12 Jahre)

Niko hat Angst.
Jeden Tag aufs Neue, wenn er in die Schule geht.
Denn dort warten schon Matthias, Kevin und Raphael auf ihn. Sie schlagen ihn. Sie treten ihn. Sie erpressen ihn. Immer häufiger werden ihre Übergriffe und immer brutaler. Bis Niko keinen anderen Ausweg mehr sieht und einen verzweifelten Plan fasst.
Irgendwie muss es ihm gelingen, an eine Waffe zu kommen …

Rezension:
Der erste Tag in einer neuen Schule – und ganz schnell kristallisiert sich heraus, wer den Ton angibt und wer die Loser sind.
Zu gute Noten, falsche Klamotten, Aussehen, das aus dem Rahmen fällt … Gründe gibt es viele und selbst wenn es sie nicht gäbe, bliebe der Spaß daran, Macht auszuüben und sich an der Angst der anderen zu weiden.

Diese schmerzhafte Erfahrung macht Nico, den der Leser durch die Zeugenaussagen während einer Gerichtsverhandlung und durch seine beklemmenden Tagebucheinträge kennenlernt.
Zunächst ein ganz normaler Junge – mit älterem Bruder und jüngerer Schwester, die Eltern getrennt, weil der Vater in der Heimatstadt keine Arbeit findet, die Mutter liebevoll, aber mit ihren eigenen (finanziellen) Schwierigkeiten häufig so beschäftigt, dass sie nicht sieht, was sich hinter ihrem Rücken abspielt – wird der 14jährige nach und nach ein Schatten seiner selbst, während er krampfhaft zu verbergen sucht, welche Torturen ihn tagtäglich in der Schule erwarten.

Immer brutaler werden die tätlichen Übergriffe der drei Mitschüler. Sie verprügeln und erniedrigen Nico, zwingen ihn zum Klauen, machen ihm das Leben zur Hölle.
Das Schlimmste dabei: Alle Klassenkameraden wissen davon, schauen mehr oder weniger tatenlos zu – aus Angst, sonst selbst zum Opfer zu werden.
Und er selbst schafft es nicht, sich von außen Hilfe zu holen.
Kein Wunder also, dass sich der gepeinigte Nico andere „Fluchten“ sucht: Nächtelange Ballerspiele, Internetforen, Alkohol.
Auch was unweigerlich danach kommt – der Wunsch nach Rache, blutiger Vergeltung auf der ganzen Linie – scheint fast logisch. Und weckt schreckliche Erinnerungen an ähnliche Vorkommnisse, nicht nur im Ausland …

Was Autorin Zöller da so beklemmend beschreibt, ist leider auch an deutschen Schulen viel zu häufig Alltag. Gerade deswegen kann man gar nicht oft genug über die Mechanismen sprechen – und was Schüler, Eltern, Lehrer, Behörden tun können, um einen solchen Teufelskreis von Gewalt und Schweigen zu durchbrechen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.
Durchaus sinnvoll ist es dabei, einen Titel wie » Ich schieße ... doch! « als Klassenlektüre zu nutzen, zumal der Verlag für Lehrer zusätzliches Material zur Verfügung stellt.

Miss Sophie

 

Gastrezension(en):


Name: Temiz
Email: isyankarmusic@live.de
Datum: 29.11.2010 (18:13)

was ist denn das unterschied zwischen das buch 'ich racheengel' und 'ich schiee...doch' ?


Name: Kavalier
Email: blabla@live.de
Datum: 12.5.2011 (15:59)

Ist das nicht das gleiche buch wie ich, racheengel?? Auf jeden fall ist das buch echt gut =)


Name: Jan
Email: janduflot@hotmail.de
Datum: 7.11.2012 (17:14)

Was sind ALLLLLEEEE Personen in dem Buch ? wieviele Personen gibt es in dem ganzen Buch ? und wie heien die ?


Name: Christopher B.
Email: Christopher.butz@hotmail.de
Datum: 22.4.2014 (13:21)

Ich finde das buch echt gut . Ich bin froh das ich das Buch fr meine Buchvorstellung in der Schule genommen habe . SUPER GUTES BUCH